Für unsere Mitglieder
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Hier wieder die ausführlichen und nicht ganz ernst gemeinten Berichte unserer Ersten und Folgende:
Loschwitz - Uniklinik 6:9
Loschwitzer Flaggschiff kentert
Im ewig jungen Duell mit den Mannen aus dem Haus der medizinischen Psychiatrie gingen die Uniklinikoreaner (nicht zu verwechseln mit den Trachenberganesen) als Sieger hervor. In der Halle waren mehr französische Schlachtenbummler anwesend als bei einem Heimspiel von Paris St. Germain. Den Fanclub "Blau Weiße Trunkenbolde" um die Nachwuchsspieler Wenk, Ritschel und Wadewitz suchte man allerdings vergeblich. Die offizielle Stellungnahme vom Fanclubvorsitzenden Jurij W. lautete: "Nach der hohen Niederlage in Hellerau wollten wir mit dem Boykott des Uniklinikspiels ein Zeichen setzen." Natürlich kennt der Loschwitzkurier auch die inoffizielle Erklärung. Genannte Spieler schliefen am Samstagnachmittag noch den Alkoholrausch vom Vortag aus. Dort wurden in einem vorentscheidenden Spiel die Rotationisten besiegt. Beim Stand von 8:5 machte Peter "the Lump" Petters den Flitzer und in der Halle stand für einige Sekunden der Atem still. Augenzeuge Daniel W.: Es ist wie bei einem Verkehrsunfall - man kann einfach nicht wegschauen. Die in der Halle Anwesenden werden ein paar Tage brauchen um diese traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten." Als der Flitzer wieder eingefangen und angekleidet war putschte er die Massen weiter auf und schenkte nach erfolgreichem Spielende ein Bier nach dem anderen aus. Einen Tag später waren auch bei Peter P. die Ausschweifungen des Vorabendes deutlich sichtbar und er musste zum wiederholten Male von seinem exzellenten Doppelpartner durchgeschleift werden. Leider der einzige Doppelerfolg, Doppel 2 deutlich und Doppel 3 gingen knapp verloren. In der ersten Einzelrunde konnten Peter und die beiden ergrauten TT-Stars des unteren Paarkreuzes punkten. In den Spielen von Hagen und Mathieu waren aber durchaus Siege drin. Zur Halbzeit stand also ein 4:5 auf der modernen Videoleinwand in der Loschwitzer Knobiknackerarena. Zu Beginn der 2. Halbzeit standen beide Spiele im oberen Paarkreuz auf Messers Schneide, gewonnen wurde aber nur das von Hagen. Endlich! Was hat der Junge für bittere Niederlagen einstecken müssen die letzten Wochen. Trotzdem (ungewohnt) diszipliniert weitergespielt und den Punktgewinn erzwungen. Peter dann mit einer nicht eingeplanten Niederlage und ein (an diesem Tag) überforderter Ronny ließen die Hoffnungen auf einen Punktgewinn wieder schwinden. Doch dann wurde es nochmal laut in der Halle. "Allez les bleus", "Vive la France" oder "Vive la Baguette" waren nur einige der Anfeuerungsrufe für den wieder einmal stark spielenden Mathieu, dem Zinedine Zidane des Tischtennis. Ohrenbetäubender Lärm durch die tricoloreschwenkenden Fans peitschten die Loschwitzer zum 6:7. Im unteren Paarkreuz dann leider Ernüchterung und die Erkenntnis das Überkreuzvergleiche nichts wert sind. Beide Spiele gingen verloren und besiegelten so den Auswärtssieg von Uniklinik. Hier war wiedermal mehr drin…
Plötzliche Amnesie bei Loschwitz 2
Letzte Woche fand das Spiel der zweiten Mannschaft gegen den Tabellenzweiten aus Hellerau statt. Da sich allerdings keiner der interviewten Spieler mehr erinnerte, ob er an diesem Spieltag in Hellerau anwesend war, konnte leider kein Spielbericht verfasst werden. Das Spiel ging aber nach Insiderinformationen knapp verloren. Loschwitzer Talenteschmiede bezwingt Rotations Erfahrung
Am 10.02.2012 empfing Loschwitz 2 die zweite Mannschaft von Rotation Dresden. Der Gegner brachte zumindest zu fünf Sechsteln geballte Spiel- und Lebenserfahrung an den Tisch und wollte sich den blutjungen Loschwitzern nicht kampflos geschlagen geben. Gerhard und Daniel setzten allerdings zunächst ein deutlichesZeichen, indem sie ihre Gegner mit einer 0:3-Niederlage zurück auf die Bank schickten. Leider konnten Doppel 2 und 3 trotz guter Leistung nicht an diesen Erfolg anknüpfen und unterlagen jeweils in vier Sätzen. Im ersten Einzel kämpfte sich Daniel mit allen Mitteln in den fünften Satz, bevor ihm Spitzentrainer Buckan den spielentscheidenden Hinweis gab und somit zu 49% zum 2. Loschwitzer Punkt beitrug. Gerhard bot seinem Gegner gut Paroli, wurde allerdings nicht durch einen Satzgewinn belohnt. Dann kam das mittlere Paarkreuz und was soll man sagen? Jan S., der mehr Kilometer lief, als mancher Profifußballer, zog seinem Gegner ebenso den Zahn wie Jurij, der mit bestem Garagenspiel und am Ende großer Nervenstärke einen Fünfsatzsieg erringen konnte. Mannschaftsleiter Haupt musste gegen seinen Angstgegner antreten und nachdem er sich im Vorfeld sämtliche Fingernägel abgekaut hatte, lieferte er in 3.5 von 4 Sätzen eine absolut sehenswerte Leistung, wodurch Punkt fünf eingetütet werden konnte. Edelersatzspieler Manfred spielte wie immer solide, was dieses Mal leider nicht von Erfolg gekrönt wurde. Somit war bei einem Zwischenstand von 5:4 noch Alles offen. Im Duell der Spitzenspieler musste sich Daniel in einer immer spannender werdenden Partie geschlagen geben. Zum Glück hat man ja noch den wiedererstarkten Gerhard, der sein zweites Einzel mit souveräner Leistung 3:1 eintüten konnte. Dann war wieder die Mitte bzw. das Prunkstück des Tages an der Reihe. Jan "der Panther" Schäfer (wahlweise auch "die Gazelle" oder "die Springmaus")trieb seinen Gegner zur Verzweiflung und sicherte sich unter dem Jubel der begeisterten Fanmassen seinen zweiten Einzelerfolg. Jurij machte es seinem unbequemen Gegner mit taktisch klugem und konzentriertem Spiel sehr schwer und wurde durch ein 3:1 belohnt. Somit hatte Kapitän Jan den ersten Matchball, den er mit einem glasklaren und ungefährdeten 3:0 verwandeln konnte. Manfred kämpfte wacker, konnte aber leider die Niederlage nicht verhindern. So hieß es am Ende 9:6 für Loschwitz, was von den Fanmassen um Peter "the lump" Petters mit frenetischem Jubel quittiert wurde.
Hellerau - Loschwitz 12:3
Indiskutable Doppelleistung endet im Debakel
In der Hellerauer Halle war für das Loschwitzflaggschiff und die Talenteschmiede nichts zu holen. Zu Beginn des Spiels war bei den Hellerauern aufgrund der veränderten Loschwitzer Einzel -und Doppelaufstellung der Angstschweiß noch deutlich zu sehen und zu riechen. Doch nach 0:3 Doppeln und 0:9 Sätzen lösten sich die Nebelschwaden schnell auf. Hier hat man sich wahrscheinlich aufgrund der recht guten Doppelresultate der letzten Zeit zu sehr auf seinen Lorbeeren und den Lobeshymnen der internationalen Presse ausgeruht. Das war gar nix!!! Im oberen Paarkreuz zeigte dann des Gegners Nummer 1 das er zu den spielstärksten der Liga gehört. Und auch die Nummer 2 war nicht zu knacken-beide Spiele gingen knapp in der Verlängerung des 5. Satzes verloren. In der Mitte dann tolle Spiele ohne großes Taktikgeplänkel . Die französische Loschwitzhoffnung ließ seinem Gegner 2 ½ Sätze nicht den Hauch einer Chance - doch auch hier konnte der Punkt nicht eingetütet werden. Irgendwie schaffte es der Gegner jeweils in der Verlängerung in den 5. Satz und gewann diesen dann auch noch mit Kanten - und Netzball mit 13:11. Die Dramatik verbreitete sich wie ein Lauffeuer an die vielen Fans am Live-Ticker in der französischen Heimat. Dort brachen in den Vororten wüste Unruhen aus, die bis zur Stunde anhalten. Ministerpräsident Sarkozy verhängte den Ausnahmezustand und erteilte dem Hellerauer Heinig lebenslanges Einreiseverbot nach Frankreich. Auch wenn sich der Loschwitzkurier mit Gegnerlob sonst zurückhält, muss man aber doch neidlos anerkennen wie stark Heinig dieses Spiel drehte. Serbenbomber Buckanovski dann mit dem 1. Punkt und einer starken taktischen Leistung. El Krallo mit Murmeleinlagen zum 15:13 Erfolg im 5. Satz sicherte dann den 2. Punktgewinn. Danach kam nicht mehr viel. Unten war gegen Hobbycoach und Tetakomusterschüler Nitsche nichts zu holen. Mathieu nahm dann in der 2. Runde dem Hellerauer Kapitän noch das Spiel weg - was den Endtstand von 12:3 besiegelte. Die Niederlage fiel sicherlich 2 Punkte zu hoch aus - aber ein Punktgewinn war in diesem Abend nicht drin. In der Vereinskneipe traf man dann noch auf den Anschlusskader und Talenteschuppen der 2. Mannschaft, die mit 15:0 aus der Hellerauer Halle gefegt wurden. Kommentar an dieser Stelle überflüssig . Derweil droht den Spielern Wenk und Wadewitz aber noch von ganz anderer Seite Riesenärger. Sie werden mit Plagiatsvorwürfen des allseits beliebten Loschwitzkuriers konfrontiert. Schließlich gefährdet man mit schlecht recherchierten Beiträgen und billigen Außenreportern aus Fernost das Renommee des Blattes…
Zweite Mannschaft triumphiert im heimischen Hexenkessel
Am letzten Freitag (27.01.12) trafen mit Loschwitz 2 und Löbtau 3 zwei Mannschaften aufeinander, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Auf Loschwitzer Seite gab es junge, talentierte und athletisch gebaute Spieler mit hervorragender Technik zu bewundern, während Löbtau vorwiegend alte Männer mit ekligen Belägen zu bieten hatte. Trotzdem sollte es kein einfaches Spiel werden. Doppel 1 konnte mit teilweise ansehnlichem Spiel (Video) und mentaler Stärke nach einigen abgewehrten Satzbällen mit einem 19:17 im Vierten den ersten Sieg einfahren. Leider konnten Jan S. und Manfred nicht verhindern, dass das gegnerische Spitzendoppel postwendend zum 1:1 ausglich. Das dritte Doppel wurde erst im fünften Satz entschieden, wobei Loschwitz das glücklichere Ende auf seiner Seite hatte. So startete man mit einer 2:1-Führung in die 1. Einzelrunde. Dort konnte Daniel in einem engen Spiel 2:1 in Führung gehen, bevor sein Gegner, von den Loschwitzer Ultras irritiert, ehrfurchtsvoll den vierten Satz und somit das Spiel abschenkte. Gerhard ließ der gegnerischen Nr. 1 keine Chance und fuhr einen starken 3:0-Erfolg ein. In der Mitte musste sich ein sicher schupfender Jan S. einem noch sichereren Gegner geschlagen geben, während Jurij auf einem Bein „hüpfend“ einen 3:2-Arbeitssieg verbuchen konnte. El capitán Haupt konnte in seinem Spiel leider keinen Sieg erringen, da der starke löbtauer Ersatzmann von Satz zu Satz stärker wurde. Edelersatzspieler Manfred lag schon deutlich mit 0:2 zurück, als er nochmal alle Energien sammelte und seinem verdutzten Gegner die Bälle nur so um die Ohren schoss. Großes Lob für diese Leistung, die mit einer 6:3 Halbzeitführung belohnt wurde. Während das Duell der Spitzenspieler ganz klar an Daniel ging, lief Gerhard im zweiten Spiel trotz guter Leistung einem 0:2-Rückstand hinterher. Was danach folgte, kann kaum in Worte gefasst werden. Den Zuschauern bot sich ein taktisch kluger, brilliant aufschlagender und offensiv nahezu virtuoser Gerhard, der das Ruder sicher und deutlich herumreißen und damit auf 8:3 erhöhen konnte. Sollte aus der glücklosen Hinrunden-Straßenkatze jetzt doch der erhoffte Tischtennislöwe werden? Es wird sich in den nächsten Spielen zeigen. Bei diesem Zwischenstand hatte Jan S. den ersten Matchball, den er auch in gewohnt souveräner Art und Weise verwandeln konnte. Jurij fand erst zu spät das passende Mittel gegen seinen Gegner und musste sich geschlagen geben. Jan H. fuhr einen ungefährdeten Dreisatzsieg ein, während ein wacker kämpfender Manfred letztendlich nichts gegen seinen Gegner ausrichten konnte. Der Endstand lautete somit 10:5 und war trotz 4 (von 4) siegreichen Fünfsatzspielen auch aufgrund einer geschlossenen Mannschaftsleistung absolut verdient. Hervorzuheben sind die zahlreichen, euphorischen Zuschauer sowie die noch zahlreicheren Taktik- und Coachingexperten, die das Loschwitzer Team zu Höchstleistungen antreiben konnten.
Loschwitz 2 erkämpft Punkt bei Weißig
Neues Jahr, neues Glück und viele Punkte gegen den Abstieg. So lautete die Devise der 2. Mannschaft, als man sich voller Vorfreude zum ersten Spiel der Rückrunde aufmachte. Leider schaffte man es mal wieder nicht in Bestbesetzung anzutreten, da neben Ronald (gute Genesung) kurzfristig auch noch Kapitän Haupt (gute Genesung) krankheitsbedingt ausfiel. Allerdings konnte man mit Andreas Schäfer und Thomas gute Ersatzleute mobilisieren. Der Start verlief holprig, da Schäfer/Schäfer gegen das Weißiger Spitzendoppel mit 1:3 unterlagen. Gerhard und Daniel drehten ein 0:2 und sorgten trotz 3:7-Rückstand im Fünften für den 1:1-Ausgleich. Jurij und Thomas lieferten eine starke Doppelpremiere und brachten Loschwitz mit 2:1 in Front. Im ersten Einzel versuchte Gerhard alles, konnte aber die 1:3-Niederlage nicht verhindern. Daniel dominierte das Geschehen in seiner Partie, gab aber aus mentaler Schwäche oder Blödheit 2 Sätze ab. Nach dem 1:2-Satzrückstand riss er sich aber zusammen und ließ in den folgenden Sätzen nur noch insgesamt 6 gegnerische Punkte zu. Jan hatte seinem Gegner zwei Sätze lang nicht viel entgegenzusetzen, bevor er den Turbo zündete und das Spiel umbiegen konnte. Anzumerken wäre noch, dass er wiedermal versuchte die gegnerischen Banden zu zerstören, indem er sich mehrfach dagegen warf. Das nennt man mal vorbildlichen Einsatz. Jurij fand leider kein Mittel gegen seinen Gegner und verlor relativ deutlich. Im unteren Paarkreuz gab es ebenfalls eine Punkteteilung, da Andreas in knappen Sätzen unglücklich 1:3 verlor und Thomas mit starkem Spiel ein 3:0 einfahren konnte. Im Duell der Spitzenspieler hatte Weißig die Nase vorn, da Daniel in den entscheidenden Momenten mehr Fehler machte, als sein sicherer Gegner. Zeitgleich kämpfte sich Gerhard in den fünften Satz und lag dort schon mit 8:0 vorn, bevor er die Nerven seiner Mitspieler sehr arg strapazierte. Schließlich konnte er seinen 7. Matchball zum 17:15 nutzen, wodurch er sich den Beifahrerplatz in Daniels Auto sichern konnte. Jan führte in seiner zweiten Partie mit 2:0, bevor sein Gegner sein Hirn einschaltete und das Spiel leider noch drehen konnte. Jurij mit einer ganz starken Leistung und einem knappen, aber verdienten 3:2-Erfolg. Er bewegte sich teilweise wie ein junges Reh, was an der neuen Frisur liegen könnte. Im unteren Paarkreuz gab es leider zwei unglückliche Niederlagen. Vor allem Andreas hätte sich definitiv einen Punkt verdient gehabt, da er sich von einem 0:2 und gefühlt 74 vergebenen, eigenen Satzbällen nicht beirren ließ und in der Verlängerung des fünften Satzes verlor. So stand es 7:8. Entscheidungsdoppel. Daniel wurde immer blasser und schlug beim Warmspielen ein Luftloch nach dem anderen. Dann ging die Partie los und was soll man sagen? Der letzte verbliebene Zuschauer rieb sich verwundert die Augen, denn er sah einen Daniel, der mit Topspins um sich warf und einen Gerhard, der starke Schupf- und Konterbälle am Fließband servierte. Da soll mal noch einer sagen, dass Chemiker und Physiker nicht zusammenpassen. So gab es am Ende ein 8:8, über das man bei 32:36 Sätzen mehr als Glücklich sein konnte.







