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Das Beste aus dem Jahr 2010


Am 28.12. fand wie angekündigt unser erstes Weihnachtsturnier statt. Hier konnte man den angefressenen Weihnachtsspeck gut abtrainieren, wenn man sich bei Hagens leckeren Fettbemmen einigermaßen zurückhielt. Mir war das nicht so gut gelungen ;-). Der Spielmodus wurde kurzerhand der Beteiligung angepasst und so wurde mit 2 Sechser-Gruppen gespielt. Hagen konnte sich im Endspiel gegen Alex durchsetzen und Peter gewann das Spiel um Platz 3 gegen Ronny. Es war ein super Abend, der erst gegen 01:30 zu Ende ging. Ich bedanke mich bei allen, die einen Beitrag zum guten Gelingen beigesteuert haben. Jetzt muss nur noch Hagen seine gute Form mit ins neue Jahr nehmen. Ich wünsche allen ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2011! Trainingsbeginn ist dann wieder am 04.01.2011.






Die ersten Plätze zur Doppelmeisterschaft 2010:

1.Wurm/Buckan, 2. Seifert/Heimstädt, 3. Petters/Ritschel









Zschachwitz – Loschwitz 7:9
Das letzte Spiel der Hinrunde hatte es nochmal in sich. Die Mannen um Dr. Azizi baten zum Tanz auf der Rasierklinge. Im Vorfeld der Partie wurde wieder gerechnet was das Zeug hält, wo und wer die Punkte holen würde. Da die Wahrheit aber und der Platte liegt und das Rechnen noch nie eine der herausragenden Qualitäten der Loschwitzer war, lagen diese erstmal 3:5 zurück. Das darf doch wohl nicht wahr sein!!! Wieder rannte man nach den Doppeln einem Rückstand hinterher und wieder schien das Glück der Petters-Truppe nicht hold zu sein. Ronny Buckan ging schwer gehandicapt in die Partie und Peter Petters schien sich wieder einmal den falschen Tag für seine Auszeit zu nehmen. Zum Glück hat man einen Hagen Seifert. Wirkte er unter der Woche noch angekratzt und nervlich labil, kam dieser quietschvergnügt in die Halle und als Petters die Taktikbesprechung durchführte stellte Hagen den Lautsprecherregler seines MP3 Players noch ein Stück höher. Statt Death-Metal lief dort aber eine spannende Hörspielfolge der TKKG-Bande. Hagen Seifert: „ Dabei kann ich immer am besten entspannen.“ Und wie enstpannt er war!!! Eine bärenstarke Leistung kompensierte den Totalausfall von Peter und animierte zudem seinen Doppelpartner es Ihm nachzumachen. Außerdem machte die schiefe Haltung von Ronny Buckan dessen schiefe Technik wieder wett und plötzlich kamen die Bälle! Im Duell Azizi gegen Buckan oder auch Dünnpfiff gegen Nackenstarre setzte sich am Ende Nackenstarre durch. Man wird in der Rückrunde dafür sorgen, dass der Vereinsvorsitzende immer mit verenktem Nacken spielt, darin waren sich alle Mitspieler einig. Ein kämpferischer Ronny, ein technisch beschlagener Alex, ein mental starker Hagen, ein siegeshungriger Patrick und ein im Entscheidungsdoppel angriffslustiger Peter waren schließlich die Rezeptur zum 9:7 Auswärtssieg, der den Zschachwitzern aber überhaupt nicht schmecken dürfte. Apropos Schmecken. Das Bier schmeckte nach diesem Sieg außergewöhnlich gut, auch wenn man auf einem Abstiegsplatz überwintern wird. Einzig Gerhard schaute ein wenig bedröppelt. Kein Wunder bei dieser Hinrundenseuche. Die letzten Spiele waren leider eine Offenbarung. Kopf frei bekommen, Bilanz vergessen und weitermachen! Zum Rückrundenstart will man dann mit Systemtraining, Doppeltraining und leicht veränderter Aufstellung die beste Loschwitzer Mannschaft aller Zeiten ins Rennen schicken. Bis dahin freut man sich jedoch auf ein paar Wochen Spielfreiheit um den Akku für die Rückrunde wieder aufzuladen. Und vielleicht bringt der Weihnachtsmann ja neues Licht für die Loschwitzer…



Loschwitz – Trachenberge 3:12
Es sollte alles angerichtet sein für das Projekt Tabellenführersturz. Die Oberlippenbärte(sofern vorhanden) wurden gestutzt und die Schläger wurden geputzt und poliert, als wären es kleine Kunstobjekte. Sogar eine eigens organisierte etwas übergewichtige Putzkraft aus den ehemaligen Ostblockländern wischte kurz vor Spielbeginn noch einmal übers Hallenparkett und bewegte sich dabei wie ein rumänischer Volkstänzer . Die Fanblocks beider Lager waren schon lange vor dem Start bis zum Bersten gefüllt und die Halle durfte wegen Überfüllung keine weiteren Zuschauer mehr einlassen. Alle waren sie da – nur der Gegner nicht. Der kam wegen der Wettersituation erst mit fast halbstündiger Verspätung. Zumindest so die offizielle Erklärung. Wie der Loschwitzkurier erfuhr, waren jedoch die Spieler des mittleren Paarkreuzes ausgebüchst und verweigerten den Spielantritt. Aufgrund der Übermacht der Loschwitzer Petters und Seifert allzu verständlich. Nur mit größten Anstrengungen gelang es den restlichen Trachenberger’n die wie Espenlaub zitternden Mitspieler zum Match zu überreden.
Nun zum sportlichen. Loschwitz gegen Trachenberge – das ist nicht nur das Spiel Letzter gegen Erster, auch sonst könnten die Unterschiede kaum größer sein. Auf der einen Seite junge aufstrebende Tischtennisästheten, denen man die hohe Tischtennisschule schon weiten ansieht und die vor Spielintelligenz und Dynamik nur so strotzen. Auf der anderen Seite Trachenberge. Das Spiel startete mit spannenden Doppeln, die alle erst im 5. Satz entschieden wurden. Tadellose Leistung von Buckan/Ritschel, die dem Trachenberger Spitzendoppel die 1. Niederlage beibrachten. Wenn man Gerhard Ritschel so in den Doppeln sieht ist es kaum zu fassen wie seine Einzelbilanz zustande kommt, da er nach Meinung der Redaktion der beste Doppelspieler der Hinrunde war/ist. Für die Rückrunde will man beim Verband eine Sondergenehmigung erwirken, nach welcher die Einzel von Ritschel nur auf einer Tischhälfte ausgetragen werden. Doppel 3 wurde fahrlässig vergeben und wieder hat man den Start verschlafen. Der Rest vom Spiel ist schnell erzählt, dafür war die Überlegenheit der Gäste zu deutlich. Jedoch musste deren 1er in beiden Spielen schon gehörig schwitzen um am Ende den Sieg davon zu tragen. Als das Spiel schon entschieden war konnten Petters und Heimstädt mit 2 Einzelsiegen noch etwas zur Ergebniskosmetik beitragen. Jetzt lernte man die Vorzüge des Tabellenletzten zu schätzen, denn trotz Niederlage konnte der Tabellenplatz gehalten werden. Diesen will man aber in der nächsten Woche versuchen abzugeben, wenn es zum Aufsteigerderby gegen Zschachwitz kommt. Zschachwitz gegen Loschwitz, das ist vor allem das Duell der beiden Tischtennisstrategen Azizi gegen Petters, auch wenn es nicht zum direkten Vergleich kommt. Wir sind gespannt wer von beiden am Ende mehr grinst…



TSV Radeburg 3. – SV Loschwitz 10:5
Nach Weltwirtschaftskrise und Terrorangst droht nun auch noch schwere Loschwitzdepression. Die Talfahrt des SV Loschwitz hält weiter an. Nach der neuerlichen Pleite gegen den bis dahin sieglosen TSV Radeburg hat sich das Abstiegsgespenst bei den Loschwitzern nun häuslich eingerichtet und brachte als Wohnaccessoire gleich noch die Rote Laterne mit. Damit erinnert die Fieberkurve der Tischtennissportler an so manchen Aktienkurs von Internetunternehmen im Jahr 2001. Die Radeburger traten mit der erwarteten Verstärkung an und auch die Loschwitzer griffen mit 7 Spielern vermeintlich tief in die Trickkiste. Beide Seiten nahmen den Abstiegsgipfel also auch als echtes Endspiel wahr. Bereits beim Spielstand von 1:1 kam es zum Knackpunkt der Begegnung. Alle 3 folgenden Partien wurden mit 2:3 verloren und man jagte gleich zu Beginn einem 1:4 Rückstand hinterher. Die denkbar schlechteste Situation vor allem auswärts. Um es vorweg zu nehmen: Man sollte diesen Rückstand auch nicht wieder aufholen. Die Bezirksligatauglichkeit von Alex, Hagen und Peter (mit 2 Siegen) reicht eben nicht aus um als Mannschaft erfolgreich zu sein. Im unteren Paarkreuz setzte es mit 4 0:3 Niederlagen böse Prügel. Der Tausch des bisher glücklos agierenden Gerhard auf Roy machte sich nicht bezahlt. Trotz guter technischer Anlagen ist ein trainingsloser Roy derzeit keine Alternative, da er von seiner Vereinsmeisterschaftsform so weit entfernt ist wie die Loschwitzer von der Tabellenspitze. So war es dann am Ende auch eine verdiente Niederlage, die die weitgereisten Fans (Dank an Helen und Rene!) leider nicht versöhnlich stimmte. Teamchef Peter Petters meinte dazu ungewohnt nüchtern: „Jetzt hilft kein hätte, wenn und aber. Denn hätte ich früher mehr gebumst dann würde ich jetzt mit 5 jungen Pettersspielern an meiner Seite die Landesliga aufmischen – hab ich aber nicht. Wir müssen zusehen dass wir vor der Winterpause noch einmal punkten, die Fehler aus der Vorrunde abstellen um nach der Winterpause frisch anzugreifen. Noch geben wir das Ziel Klassenerhalt nicht kampflos auf, das könnt Ihr mir glauben. Das Gefühl des Sieges muss sich jeder so bildlich wie möglich vorstellen können. Eine Klassenerhaltsparty bei mir im Garten ist schließlich ein Ziel wofür es sich zu kämpfen lohnt. Karneval in Rio oder Oktoberfest in München sind doch Veranstaltungen mit Seniorenheimflair gegen meine Feten, apelliert Peter an seine Mannen. Gerüchte wonach die komplette 1. Mannschaft in der Rückrunde mit Oberlippenbart und Noppenbelägen ohne Schwamm antritt, halten sich derzeit hartnäckig – blieben aber von Petters unkommentiert. Nichtsdestotrotz müssen sich die Loschwitzer aus dem Abstiegssumpf selbst befreien. Denn wie schon ein bekannter Dresdner Lehrmeister und Skatturnierausrichter immer zu pflegen sagt: „Man muss auch das Krisenmanagement beherrschen.“ Darin können sich die Loschwitzer nun ausreichend beweisen…



Loschwitz – TTV Königstein 8:8
Das Spiel hatte alle Facetten für den Tischtennisfeinschmecker parat - nur am Ende einen Punkt zu wenig für die Loschwitzer Jungs. Doch der Reihe nach. Nach den bisherigen katastrophalen Doppelergebnissen wagte man den Schritt zur Doppelumstellung – Resultat 3:0!!! Insbesondere der Auftritt von Doppel 2 mit der Kombination aus Herumstürzen, Herumfuchteln und technischen Unzulänglichkeiten erwies sich als tödliche Mischung für die Gäste. Als Alex Wurm dann locker , flockig zum 4:0 nachlegte, sollte der 1. Heimsieg doch eigentlich nur noch Formsache sein. Doch die nächsten 3 Spiele gingen allesamt verloren. Verloren? Beide Spiele im mittleren Paarkreuz? Ja, liebe Leser-auch das gibt’s. Dabei brachte Petters das Kunststück fertig 5 Matchbälle hintereinander nicht zu verwandeln. So etwas kann aber immer passieren – kein Vorwurf. Dennoch war das nicht der Tiger der vergangenen Spiele sondern eher eine zahnlose Hauskatze. Einfache Schupffehler und immer wieder Schussversuche aus der Halbdistanz. So bitte NIE wieder, Herr Petters!!! Unten dann ein 1:1 und man ging mit 5:4 aus der ersten Runde heraus. Wer dann das Spiel von Alex Wurm verpasst hat der darf sich jetzt ärgern, denn das sollte in Sachen Moral Vorbild für jeden Tischtennisspieler sein. Wer beim Stand von 0:2 Sätzen und 0:7 im 3. das Spiel dreht, der ist ein ganz Großer!!! Die anwesenden weiblichen Gästefans lösten noch in der Halle Ihre Beziehungen und schmachteten fortan nur noch den Loschwitz 1-er an. Buckan mit ansteigender Form in den letzten Wochen und dem 7:4. Petters, der sich bei der Mannschaftsaufstellung schon selbst im 1. Paarkreuz sah, verlor auch sein 2. Spiel – allerdings gegen einen stark aufspielenden Königsteiner. Heute machten allerdings Gerüchte die Runde wonach Petters seine beiden Einzel gegen einen Kasten Sternburg Export abschenkte, welche aber bisher unbestätigt blieben. Hagen Seifert sicherte dann mit einem starken Auftritt schon mal das Unentschieden. Was dann folgte war kollektives Nervenflattern. Erst vergab Heimstädt mehrere Satzbälle und Ritschel machte es noch spannender allerdings nicht besser. So sehr man es dem Jungen gegönnt hätte aber die Matchbälle wurden einfach nicht verwandelt. Das ist der Unterschied wenn man im Abstiegskampf steckt und so kam es wie es kommen musste – Entscheidungsdoppel. Und wie sollte das anders entschieden werden als im 5. Satz im letzten Ball? Abwechselnde Matchbälle auf beiden Seiten und am Ende gewann das Königsteiner Doppel. Die anwesenden Gäste feierten den Punktgewinn wie den Gewinn der deutschen Meisterschaft . Die Loschwitzer dagegen saßen mit bedrückten, kreidebleichen Gesichtern in der Halle herum. Erklärungsversuche, Schuldzuweisungen und Stammtischparolen bestimmten nun kurzzeitig das mitternächtliche Geschehen in der Halle. Aber vielleicht sind es gerade diese Rückschläge, die einen veranlassen noch einmal 10% mehr heraus zu kitzeln. Der Loschwitzkurier erinnert an das Bankspiel im letzten Jahr als man nach 8:4 Führung nur noch ein Unentschieden erreichte und der Aufstieg kurzzeitig in Gefahr schien. Danach konnte man alle Spiele gewinnen….

Pirna- Loschwitz 10:5
Zu diesem Spiel gibt es eigentlich nicht viel zu schreiben, außer dass eine ganz normale Niederlage eingetreten ist. Dafür war insbesondere das obere Paarkreuz zu stark besetzt. Dem hochgehandelten Aufsteiger Uniklinik ereilte wenige Stunden später das gleiche Schicksal. Diese lagen bereits 9:4 zurück ehe man noch mit 2 Punktgewinnen etwas Ergebniskorrektur betreiben konnte. Beim Blick auf den Spielplan muss man allerdings kein Hellseher sein, um zu wissen dass das nächste Spiel in Radeburg schon das 1. Endspiel für die Loschwitzer um den Klassenerhalt ist.



Loschwitz - Post Dippoldiswalde 7:9
Gespannt wartete man auf den 4. Auftritt der Loschwitzer Jungs. Nach dem sensationellen Auswärtserfolg bei Uniklinik forderten die zahlreichen und euphorischen Fans einen zweistelligen Sieg gegen die Briefbeförderer aus Dippoldiswalde. Doch nach 4 Spielen führten die Gäste bereits mit 4:0. Wer an eine taktische Raffinesse vom Teamchef Peter Petters glaubte, sah sich getäuscht. Vielmehr war es eine Mischung aus Unvermögen, purem Entsetzen und zugegeben auch sehr gutem Gegner. Aber wie so oft fuhren die Loschwitzer Ihre Krallen aus. Wenn die spielerische Note fehlt, muss das durch kämpferische Akzente ausgeglichen werden. Wer kann das besser als Buckan? Erzwungener Sieg im 1. Einzel. Danach kam das Tafelsilber des SV Loschwitz- die Mitte- zum Einsatz. Souverän wie eh und je 2 Punkte im Schnelldurchlauf. Unten dagegen Totentanz mit 2 deutlichen Niederlagen. Nach der ersten Runde somit 3:6. Wurm ließ bei seinem 3:0 dem Gegner keine Chance genau wie der Dippoldiswalder Eifler dies nicht Buckan gewährte. Wieder musste es die Mitte richten und wieder wussten Sie zu überzeugen. Besonders Hagen Seifert verdiente sich mit seinen Auftritten ein Extralob. Kaum wieder zu erkennen die gewachsene mentale Stärke. Das hat auch seinen anwesenden Hausarzt verblüfft: " Haben die dem Morphium ins 5,0 Export geschüttet? Der war ja lammfromm wie ein Kätzchen und gleichzeitig hochkonzentriert. Die von mir verschriebene Loschwitzkur scheint Wirkung zu zeigen." Anscheinend machen sich die vielen einschläfernden Trainingseinheiten mit Peter Petters bezahlt. Hagen Seifert selbst dazu: "Wer im Training gegen Petters und Buckan in jedem Spiel 34 Netz-und Kantenbälle einstecken muss, den regt im Punktspiel eben nichts mehr auf." 6:7 und man witterte wieder Morgenluft. Und was war das? Heimstädt hüpfte wie ein kleiner Springfrosch hin und her und traf zudem auch noch die Bälle!!! Sensationelle Bananentopspins und Wühleinlagen aus dem Rückraum und nicht zuletzt die perfekten taktischen Tipps von Alex Wurm sicherten einen 3:0 Erfolg. Petters der im 1. Einzel noch meinte: "Das ist Scheiße wie du spielst" mit einem plötzlichen Sinneswandel "Genauso musst du spielen!!!" Loschwitz hatte ausgeglichen und Petters plante im Gedanken schon die 1. Bezirksliga!!! Ritschel, der Aufstiegsgarant des Vorjahres, bisher mit Gewöhnungsproblemen in der 2. Bl dann anschließend mit einer deutlichen 0:3 Niederlage. Petters: "Bei ihm ist das so wie bei diesen hochbegabten Kindern. Die schreiben auch nur 5-er und 6-er weil sie unterfordert sind. Ähnlich war das auch bei mir" erinnert sich Petters an seine Zeit auf der Penne, die er im übrigen mit Banknachbar Jopi Heesters verbrachte "nur mit dem Unterschied das ich nicht hochbegabt war." Dennoch hatte man es ins Entscheidungsdoppel geschafft. Was danach folgte sah allerdings eher wie eine Horrorvorstellung aus der Feder von Stephen King aus. Buckan und Wurm watschelten wie zwei Enten auf Glatteis ins Verderben. Die Dippser demontierten das einstige Loschwitzer Vorzeigedoppel zum 7:9 Endstand. Das Doppel 1 sollte am Ende des Tages in der Konstellation sein Abschiedsspiel gegeben haben und nicht wenige fragen sich wie aus einer 18:3 Bilanz aus dem Vorjahr plötzlich eine 0:5 Bilanz werden kann. Wer danach allerdings Tränen und hängende Köpfe erwartete lag falsch. Petters mit einer Kampfansage an die nächsten Gegner: "Jetzt nimmt der Vati mal das Heft in die Hand im Doppel 1 und wir werden die 7:9 Niederlagen der letzten Spiele in Siege ummünzen!!! Wenn dann auch noch unser Joker Ritschel sticht, sollte sich Trachenberge schon mal ganz warm anziehen. Diese Muschis!!!" tritt Petters nochmal nach, der eher an Räuber Hotzenplotz als an einen Spitzenspieler der 2. Bezirksliga erinnert. In Insiderkreisen wird Petters allerdings bereits als neuer Tischtennisrevoluzzer gefeiert, da er mit seinem Spiel einen völlig neuen Stil der Bewegungsarmut kreiert hat. Spitznamen wie der Che Guevara des Tischtennis sind keine Seltenheit. Petters gibt sich allerdings gewohnt bescheiden: "Ich bin der größte und ich habe den längsten!!!" Sämtliche Wirtshausbesitzer der näheren Umgebung drücken den Loschwitzern jedenfalls die Daumen und hoffen auf alsbaldige Einkehr der Umsatzgaranten.



Sebnitz - Loschwitz 9:7
"Wir sind hier nicht mehr in den Flitterwochen sondern beim SVL. Seit der Kerl verheiratet ist kriegt der im Tischtennis keinen Fuß mehr auf die Erde. Ich fordere die sofortige Scheidung!!!" so die überharte Kritik vom sichtlich bedienten Teamchef Peter P. zur Leistung vom Loschwitz 2-er. Rumms. Das hatte gesessen. Ronny Buckan schaffte es in einem Spiel gleich viermal als Verlierer von der Platte zu gehen. Und angesprochen auf die Leistung des unteren Paarkreuzes wird der Kapitän des Aufsteigers mit seiner Häme schon fast poetisch. " Die 2 erinnerten mich an Don Quijote und Sancho Pansa. Der eine kämpfte gegen seine eigenen Windmühlen und der andere bewegte sich wie ein kleiner Dicker, der auf einem Esel unterwegs ist. Sie können sich aussuchen wer das jetzt von beiden ist." Die Niederlage war deshalb absolut unnötig, weil Alex, Peter und Hagen jeweils beide Einzelspiele gewinnen konnten und man den zwischenzeitlichen Rückstand in eine 7:6 Führung gedreht hatte. "Ich versteh es einfach nicht. Im Training macht mich jeder von denen nackig und im Spiel stehen die Jungs kreidebleich an der Platte. Das ist ein Kopfproblem. " so Peter Petters. Und wie soll die Blockade gelöst werden? "Mit dem alten Loschwitz-Geheimrezept. Wir werden am Dienstag vorm nächsten Spiel bei Uniklinik ordentlich einen Saufen!!! Dazu etwas Gegrilltes. Ich weiß wie ich meine Jungs motivieren kann".



Uniklinik - Loschwitz 6:9
Erneut führen die Loschwitzer 7:6. Erneut müssen es die beiden Vorwochenversager richten, die auch in Ihrem jeweils ersten Einzel des Tages erfolglos blieben. Peter Petters ahnt nichts Gutes und knaupelt nervös an seiner Schlägerhülle herum, weil er vergessen hat Knobiknacker Nummer 4 + 5 einzustecken. Alex Wurm verkriecht sich ans andere Ende der Halle und richtet Stoßgebete gen Himmel um etwas Tischtennistalent auf die beiden herabregnen zu lassen. Hagen Seifert läuft nervös auf und ab und raucht seine 17. Zigarette in 3 Stunden. Ronny Buckan (gesprochen Bjukehn) mit dem gleichen ausdruckslosen Gesicht wie bei der Frage des Standesbeamten nach seinem Ja-Wort. Wie hatten es die Loschwitzer überhaupt so weit geschafft? Zerstörerdoppel Petters/Ritschel mit Ihrer ganzen Klasse und Seifert/Heimstädt mit der zurückgewonnenen Doppelstärke stiebitzten den Uniklinikern 2 Doppel. Lediglich das Doppelflaggschiff Wurm/Buckan wie auch schon in Sebnitz ohne rechten Plan und Taktik. Dazu oben 2 Punkte gegen jeweils Rosemann und die starke Mitte mit 3 Punkten. Doch nun musste auch unten gewonnen werden um nicht wieder mit leeren Händen dazu stehen. Peters Befürchtungen schienen wahr zu werden. Gerhard Ritschel verspielt eine 2:0 Führung und muss in den 5. Satz und Patrick Heimstädt liegt 1:2 zurück. Doch ab diesem Moment scheint der Tischtennisgott seine Blau-Weißen Schäfchen wieder zu mögen. Heimstädt schafft es nach Abwehr von 2 Matchbällen im 4. Satz doch noch irgendwie in den 5. und führt dort 5:1. Ebenfalls mit 5:1 nahezu zeitgleich wechselt Ritschel die Seiten und macht als Erster den 8. Punkt perfekt. Wenige Minuten später zieht auch Heimstädt nach und der 9:6 Auswärtssieg ist perfekt. Eine Spielertraube bildet sich um die Deppen, Versager und Flitterwochenopfer der Vorwoche, die aber jetzt als Helden, Tischtennisgötter und Celluloidikonen bezeichnet werden. "War ja alles nicht so gemeint - und außerdem, was interessiert mich mein Geschwätz der letzten Woche. Als Zeichen der Anerkennung habe ich meine Töchter aus dem Testament streichen lassen und dafür Gerhard und Patrick eingesetzt. Meine Familie wird dafür Verständnis haben. Jetzt will ich auch den Skalp von Dipps." gibt der euphoriegeschwängerte Peter Petters auch gleich die Marschroute fürs nächste Spiel vor. Ein sichtlich geschockter Robert Wendisch, Kapitän der Uniklinik, verstand die Welt nicht mehr. "Wir wussten ja gar nicht mehr wie das Wort Niederlage geschrieben wird. Und dann kommt so eine Krautertruppe und schlägt uns zu Hause. Der kleine dicke Kugelblitz und seine Gefährten haben uns eiskalt abgekocht und im richtigen Moment - der für uns allerdings der falsche war - den Sack zugemacht."



Hallo Ronny und Uta,
nochmals herzlichen Glückwunsch zur Hochzeit am 28.08.2010 von allen Loschwitzern! Es wurden ein Mini-TT-Tisch und ein Warengutschein von uns überreicht.
Hier ein paar Bilder vom Polterabend. Es war super!



















Am 25.06.2010 fand die Abteilungsmeisterschaft statt. 16 Teilnehmer waren am Start und die Ergebnisse konnten doch überraschen. So wurde Roy sofort neuer Abteilungsmeister. Alex musste sich 1:3 geschlagen geben. Ronald konnte sich überraschend den 5. Platz sichern. Rene konnte die Erwartungen mit dem letzten Platz nicht erfüllen. das gleiche git für Peter, der nur auf den 7. Platz kam.
Für Verpflegung und TV für die Fussballübertragung war auch gesorgt, so dass es wieder eine sehr gelungene Veranstaltung unserer Abteilung war.













Die Platzierungen:
1. Lehnert 2. Wurm 3. Seifert, H. 4. Heimstädt 5. Weichelt 6. Buckan 7. Petters 8. Ritschel 9. Haupt 10. Pohl 11. Queißer 12. Zonzalla 13. Schäfer, J. 14. Korjenk 15. Schneider 16. Nagel


Hier gibt es Bilder von der Aufstiegsfeier bei PP im Garten. Ende war dann gegen 02:00. Bis zum nächsten mal ...

















Hallo Leute, vom 29.05. bis 30.05. fand unser Ausflug in die Sächsische Schweiz statt. Rechts oben habt Ihr den Link für eine kleine Bilderauswahl. Vielleicht bekommen die restlichen Sportfreunde auch Lust, das nächste mal mitzukommen. Oben gibt es auch das Protokoll der Mitgliederversammlung zum nachlesen.

Programm vom letzten Abteilungsausflug

Es ist geschafft: Ehrung der 1. Mannschaft durch Sportfreunf Görlitzer (Vereinsvorsitzender des SV Loschwitz) zum Aufstieg in die 2. Bezirksliga. Unbestritten ein Höhepunkt im Vereinsleben bei den Loschwitzern!











Wie Ihr sehen könnt, kommt neben dem Tischtennisspiel auch die Blödelei nicht zu kurz. Darin sind wir Loschwitzer sowiso einsame Spitze!