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Das Beste aus dem Jahr 2011



Kapitän Jan Haupt führt seine Mannen zum Sieg
Am 13.12. empfing unsere zweite Mannschaft die Gäste von Dresden-Mitte 8. Da man bis zu diesem Spiel auf einen Abstiegsplatz abgerutscht war, musste gegen den Tabellennachbarn dringend ein Sieg her. Der Start war holprig, da Daniel im ersten Doppel noch nicht wach zu sein schien und man trotz starker Leistung von Gerhard mit 0:3 verlor. Wesentlich besser machten es Jan S. und Ronald, die einen starken 3:0-Triumph einfahren konnten. Da dieses Spiel das vorerst letzte Doppel der beiden war, lagen sie sich anschließend minutenlang in den Armen und selbst harte Haudegen wie Peter P. mussten sich die eine oder andere Träne verkneifen. Doppel 3 legte mit 3:1 nach und man ging mit einer Führung in die Einzel. Gerhard kämpfte wacker, kam aber mit den Aufschlägen des Gegners überhaupt nicht zurecht und musste sich geschlagen geben. Daniel ging in der Zwischenzeit mit 2:0 in Führung, machte es aber nochmal spannend und konnte schließlich den Sack im 5. Satz zumachen. In der Mitte gab es kontrolliertes Schupfspiel in Perfektion zu bewundern. Leider gingen beide Spiele mit 2:3 verloren, wodurch unser unteres Paarkreuz gefordert war. Jurij und Jan H. konnten in souveräner Art und Weise Siege einfahren und es ging mit einer 5:4-Führung in die zweite Runde. Hier gab es im oberen Paarkreuz eine Punkteteilung. Ronald und Jan S. erhöhten mit zwei Erfolgen auf 8:5 und so hatte man zwei Matchbälle in den beiden abschließenden Einzeln. Leider konnte Jurij seinen Gegner nicht bezwingen und so war es an Mannschaftskapitän Jan H. den entscheidenden Punkt zu machen. Diesen Job konnte er erfolgreich erledigen, wodurch er einstimmig zum Spieler des Tages gewählt wurde. Somit konnte man den Abstiegsplatz verlassen, bevor man am letzten Spieltag bei Zschachwitz antreten muss.



Eklat bei Elbe
Mittwoch, 30.11.2011. Loschwitz 2 trat voller Zuversicht und Tatendrang bei der fünften Mannschaft von Elbe an. Nach kurzer Irrfahrt fanden sich alle Protagonisten (ich betone ALLE) pünktlich in der wahnsinnig geräumigen und spitzenmäßig gelüfteten Halle ein. Zu den Doppeln gibt es nicht viel zu sagen, da die Satzbilanz von 0:9 relativ eindeutig ausfiel. Speziell Gerhardt und Daniel mit ihrer Vorstellung von "Not und Elend stürzen herum" boten eine katastrophale Leistung. So ging man mit 0:3 in die Einzel. Daniel kämpfte nach 0:2 wacker, konnte aber die 11:9-Niederlage im fünften Satz nicht verhindern. Wer Führungsspieler sein möchte, muss so ein Spiel auch mal gewinnen. Da Gerhard kein Konzept fand, um seinen Gegner zu überwinden und Ronald kämpferisch, aber glücklos agierte, war nach zwei 1:3-Niederlagen der 0:6-Fehlstart perfekt. Für den ersten Lichtblick auf Loschwitzer Seite sorgte wiedermal Jan S., der einen sicheren 3:0-Erfolg einfuhr. Von diesem Ergebnis beflügelt, konnte auch Mannschaftsleiter Jan 2 mit starker Leistung den zweiten Punkt sichern und als Jurij mit 2:0 in Führung ging, flammte wieder Hoffnung auf. Leider ging das Spiel noch verloren und der Zwischenstand von 2:7 lies wenig Hoffnung zu. Im oberen Paarkreuz gab es zwei klare 3:0-Ergebnisse auf beiden Seiten, bevor es beim Stand von 3:8 zum Eklat kam. Ronalds Gegner fühlte sich von Daniels und Gerhards Unterhaltung belästigt, worauf beide sich auf klatschende Unterstützung beschränkten. Dies wiederrum erregte den Ärger der Protagonisten des parallel stattfindenden Spiels (Zitat: "Klatscht leiser, hier findet auch noch ein Spiel statt"). Nachdem Ronald mit 2:1 in Führung ging, brannte beim Gegner eine Synapse durch, da er Gerhard und Daniel mit den Worten "Ihr werdet ewig Kreisklassespieler bleiben" bedachte. Daraufhin ging Daniel auf ihn los (natürlich nur in verbaler Hinsicht) und wurde von Schlichter Jan H. der Halle verwiesen. Ronald blieb cool und fuhr Punkt vier ein. Jan S. verlor leider gegen einen sich steigernden Gegner und Jurij gewann mit gewohnt souveräner Leistung zum 5:9. Im letzten Spiel verschlief Jan H. die ersten beiden Sätze, spielte dann aber ganz stark auf und verlor mehr als unglücklich in der Verlängerung des fünften Satzes. Seine ihn unterstützenden Mannschaftskameraden wurden wiedermal Opfer von Beschimpfungen aus Richtung des anderen Spiels. Speziell die Spieler der 738. Mannschaft von Sportfreunde Dresden konnten offensichtlich nicht mit der Drucksituation umgehen und vergriffen sich einige Male im Ton. Da fragt man sich wieder, wo Salomon Petters ist, wenn man ihn mal braucht. Insgesamt war mehr drin und im Rückspiel sollte im heimischen Hexenkessel was zu holen sein. Anzumerken wäre noch, dass Daniel sich mit dem Elberanuiner aussprach und man Poesiealben austauschte. Wen jetzt in den letzten beiden Spielen Punkte geholt werden, wird es also doch noch ein versöhnlicher Jahresabschluss.



Der Favorit wackelt, fällt aber nicht
Am letzten Freitag (25.11.) empfing die 2. Mannschaft des SV Loschwitz, auch bekannt als Talenteschmiede, den bisher ungeschlagenen Tabellenführer aus Trachtenberge. Aufgrund von Experimentierfreudigkeit wurden die Doppel munter durcheinandergewürfelt, was eher wenig Erfolg brachte. Es konnten zwar 3 Sätze gewonnen werden, aber leider nicht in einem Spiel, sodass man mit einem suboptimalen 0:3 in die Einzel startete. Hier ging es gut los, da Gerhard 1:0 führte und auch Daniel im zweiten Satz mit 11:4 triumphieren konnte. Dann schlugen die favorisierten Gegner aber zurück und so stand man nach zwei 1:3-Niederlagen immernoch mit leeren Händen da. Vielleicht wäre Daniel aufgrund von Motivationsüberschuss siegreich gewesen, wenn Edelfan Peter P. das Zitat "Wenn du den geschlagen hättest, wäre ich vor dir auf die Knie gefallen" vor dem Spiel und nicht danach abgelassen hätte. Weiter ging es im mittleren Paarkreuz, wo Ronald seinem Gegner nicht nur in spielerischer, sondern auch verbaler Hinsicht klar überlegen war und somit der erste Punkt eingefahren werden konnte. Jurij hatte es mit einem scheinbar übermächtigen Gegner zu tun, aber wie schon David vor rund 3000 Jahren (grob geschätzt) blieb auch er (auch ohne Schleuder) am Ende mit 3:2 siegreich. Im unteren Paarkreuz schien Jan erst im dritten Satz zu bemerken, welche Sportart er eigentlich betreibt. Zum Glück noch rechtzeitig genug, um das Spiel zu seinen Gunsten zu drehen und den dritten Punkt hintereinander einzufahren. Mathias hatte es mit einem Gegner zu tun, gegen den Peter optisch wie eine Ballerina wirkte. Leider konnte er trotzdem nichts gegen diesen ausrichten und man ging mit 3:6 in die zweite Runde. Hier kämpfe Gerhard wacker ohne am Ende durch einen Satzgewinn belohnt zu werden. Besser erging es Daniel, der nach katastrophalem Start im ersten Satz (0:10) von den euphorischen Fanmassen zu einem 3:2-Sieg gepusht wurde. Ronald versuchte über Kampf und böse Blicke seinen Gegner niederzuringen. Leider gelang ihm dies nur in einem Satz. Jurij konnte durch einen glasklaren Erfolg seine Einzelbilanz ausbauen und wurde daraufhin einstimmig zum Spieler des Tages gewählt. Im unteren Paarkreuz fehlte Jan ein wenig Glück und so fiel die Niederlage mit 0:3 deutlich zu hoch aus. Spannung gab es nochmal im abschließenden Einzel, da sich Mathias und sein Gegner gar nichts schenkten. Leider hatte der Trachtenberganese das Glück im Entscheidungssatz auf seiner Seite, wodurch das Endergebnis von 5:10 zustande kam. Insgesamt konnte man (obwohl wir ohne unsere Nr. 3 antraten) den Gegner ordentlich ärgern, was Motivation genug sein sollte, um in den letzten drei Spielen noch ein paar Punkte einsacken zu können (was ja auch notwendig ist -dR-).



Klare Pokalschlappe mit 11 Punkten Differenz
Ein Kommentar zum 2. Hauptrundenspiel SV Loschwitz II - SG Dresdner Bank II
Von seiner Großmutter mütterlicherseits konnte sich Schreiberling Wenk im Kindheitsalter des Öfteren die Redewendung "Kleinvieh macht auch Mist." anhören. Nichtsdestotrotz tendierte erimmer schon in Richtung dergrößeren Haufen (was ihm im besagten Spiel auch zu Höchstleistungen antrieb). Hier die Rekonstruktion bzw. Chronik des Scheiterns: Nach 0:2 Rückstand aus den Doppeln kommend [man machte sich das Leben an der Platte mal wieder selbst schwer, Gruß an die Erste ;-) ], konnten Gerhard und Jurij durch ungewohnte Nervenstärke brillieren. Daniel und Jan waren in ihren Spielen noch nicht ganz wach und gaben sie deshalb folgerichtig ab. Als Gerhard im 7. Spiel endlich auch noch seine Schwächephase fand, stand es 2:5 und alle Züge schienen abgefahren. Danach Daniel und Jurij in gewohnter Stärke zum 4:5. Bei ML Jean Tête im 10. Spiel dann wieder eine knappe Niederlage. Gleichzeitig bekam der Autor und Verfasser im Kneipenflur der Halle letzte Instruktionen vom Abteilungspräsidenten zum bevorstehenden Spiel gegen die Nummer 1. Zitat: "Nicht angreifen; pack dein bestes Garagen-Gewürge aus und lass ihn auflaufen!" - Gesagt, getan.Jurij tanzte wie eine vonWicküler-linksgedriftete Hummel und stach im richtigen Moment wie eine Biene. Ebenso abgeklärt schickten sich Gerhard und Daniel in ihren jeweiligen dritten Einzeln an. 7:6!!! Entscheidungsspiel für ML John Head: Nach guter Aufholjagd wurde erster Satz noch mit 16:14 nach Hause gefahren. Die folgenden Sätze 2. und 3. gingen knapp weg und Satz 4. war wieder der Unsere. Nun zum alles entscheidenden Fünften. Nach 7:1 (!) Führung wurde dieser noch sage und schreibe 8:11 abgegeben. Da versagte nicht nur die Konzentration, sondern auch alle Nervern gleich mit. So kam es zu 7:7 Punkten / 27:27 Sätzen / 517:528 kl. Punkten aus Sicht von SV Loschwitz. Es wäre vielleicht mal eine Überlegung wert, im Pokal nach Punkt- und Satzgleichheit ein Entscheidungsdoppel anzusetzen, denn eine Mannschaft nach kleinen Punkten weiterzukommen bzw. ausscheiden zu lassen, kommt dann doch eher einer Lotterie gleich. Post Scriptum: Nach Auszählung der kleinen Punkte versuchten noch gewisse negative Elemente des Kollektivs die Schuld dem Autor in die Schuhe zu schieben, da er angeblich irgendeinen Satz 1:11 abgab. Also Leute, laut Adam Ries hätte es trotzdem nicht gereicht. Ein einfacherSPIELPUNKT mehr von den Kollegen und die Sache wäre gut gelaufen. Und wenn er am Dienstag nicht zum Training kommt, dann ärgert er sich noch immer…



Loschwitz – Hellerau 3:12
Aufbaugegner Loschwitz
Was für eine Klatsche! Die Loschwitzer gingen frohen Mutes in diesen Abstiegsgipfel gegen den bis dahin sieglosen Aufsteiger. Diese rückten aber erstmalig mit voller Kapelle an um in der Höhle des Löwen(oder besser des Tigers) zu bestehen. Auch wenn die Niederlage sicherlich 1-2 Punkte zu hoch ausfiel - von einem Punktgewinn war man so weit entfernt wie Peter von einer Karriere als Bodenturner. 0:3 Doppel und nur 1 Sieg je Paarkreuz so die Bilanz des Grauens die den Loschwitzern einen stürmischen Herbst beschert.


Uniklinik – Loschwitz 12:3
Kralle an schwerer „Looseritis“ erkrankt Praktikant Jurij gibt Journalistendebüt
0:8 und nur noch schwacher Puls – die Ärzte sind ratlos. Trotz radikaler Maßnahmen(Wechsel der Schuhe, Umstellung der Teesorte) konnte die ehemals gefürchtete Kralle in dieser Saison noch kein Spiel gewinnen. Der Mannschaftsrat hat ihm daher den Spitznamen Kralle aberkannt. Künftig muss er mit dem Namen „Lenor“ vorlieb nehmen da sein Spiel an einen gleichnamigen Weichspüler erinnert. Teamleiter Peter P. will seinen Schützling jedoch wieder auf die Beine helfen und hat den anerkannten Psychologen Dr. Azzizi verpflichtet. Bei der Bezirksmeisterschaft der Senioren gibt das langsamste Doppel der Welt sein Debüt und man hat während des Spiels genügend Zeit die Akte Patrick zu besprechen. Auch außerhalb der TT-Platte plagt ihn während seiner Journalistentätigkeit ein schweres Burn-Out, weshalb kurzerhand der Showpraktikant Jurij unter Vertrag genommen wurde, dessen Einarbeitung aber viel Nerven und noch mehr Wicküler kostet. Ronny und Peter endlich mit der lang ersehnten erfolgreichen Uraufführung in „Der Dicke und das Biest- Beginn einer wundervollen Doppelfreundschaft“. Sonst gibt es zum Spiel nicht viel Erwähnenswertes zu berichten, außer dass die Fanmassen enttäuscht nach Hause gingen obwohl sie das eigentliche Auswärtsspiel zum Heimspiel machten. Ronny B. schaffte dann doch noch einen Eintrag ins Guiness Buch der Rekorde und sein Name ziert nun die Kategorie: „Wieviel Fehlaufschläge schafft man eigentlich in einem Satz?“ Bleibt nur zu hoffen dass 3:12 nicht zum Standardergebnis wird – der nächste Gegner Löbtau lässt jedoch schlimmes erahnen. Im Übrigen plagen sich abgewanderte Loschwitzer mit den gleichen Problemen herum. Weder Holzhausen 3. mit dem zukünftigen Oberligaspieler Alex W. noch Räckelwitz 3. um den Shooting-Star Markus K. konnten bisher Siege einfahren. Aber wenn die 2 eins bei Loschwitz gelernt haben – dann wie man mit Niederlagen umgeht…



TSV Rotation Dresden 2 - SV Dresden Loschwitz 2 (5:10)
Holla die Plattennymphe!
Da "Die Kralle"zur Zeit eine redaktionelle, sowie rekonvaleszente Pause einlegt und die 2. Mannschaft bis zum nächsten Spiel in ferner Zukunft etwas Zeit hat, möchte meine Wenigkeit mal die Chance nutzen, die Ereignisse - explizit letztes Auswärtsspiel - darzustellen. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten, alle Doppel lagen verheerend zurück, konnte man mit Siegen (alle 3:2) und sichergeglaubten 2 Punkten in der Tabelle in die Einzel gehen. Alle drei Paarkreuze hielten mit 3:3 die Waage auf Seiten der Loschwitzer. So ging's mit 6:3 in die zweite Halbzeit: Gerhard, der sich mühte und doch wieder kein Gegenmittel bzw. den nötigen Tunnelblick ins Spiel fand und Daniel, der einen noch härteren Gegner wie im Vereinsfinale zu bezwingen versucht hatte. à Man hat selten so einen rüstigen Vorkriegsveteranen (alias Jopi Heesters) mit Noppe beidseitig(!!!) gesehen, der für sein Alter behände wie ein Wiesel und schnell wie ein Feuersalamander das Holz geschwungen hat (inkl. Showkampf im 4. Satz [wohlgemerkt Daniel als Defensor], irre!). 5:6 aus Sicht der Hausherren. Ins mittlere Paarkreuz: man möchte meinen, dass Ronald absichtlich permanent in den Fünften will, schließlich zahlen die Zuschauer ja auch fürs Spiel. Diesmal hatte es geklappt und bei Schäfers Jan sogar eindeutig. (Anmerkung der Redaktion: nach dem mittleren Paarkreuz im zweiten Durchgang kamen Zitate auf wie: "Ich arbeite mich hier zweimal in der Fünften und Schäfer geht an die Platte, macht gar nichts und gewinnt 3:0, naja wie immer"). Da Jan früher fertig war und ich zeitgleich mit Ronald an der Platte pfuschte, war durch einen mir gelegenen Gegner und Ronald Punkt 8 und 9 fest. Mannschaftsleiter Jean Tête hatte nach Beobachtung zum Teil traumatischer 5-Satz-Spiele,mitverkrampften Fingern das Gesicht festhaltend, doch das bessere Ende als wohlverdienter Sieger gegen seinen alten Vereinskameraden die Platte verlassen und somit den Auswärtssieg noch besser aussehen lassen.



Loschwitz – Frankenberg 7:9
Gemischte Gefühle in Loschwitz
Nach der erneuten Niederlage im Entscheidungsdoppel gehen die Loschwitzer ohne Punkte aus dem Vergleich gegen Frankenberg. Doch das lag weniger an der Doppelleistung sondern eher an den Totalausfällen Ronny und vor allem Patrick. Auch wenn man im Vorfeld nicht unbedingt mit 7 Punkten gegen die favorisierten Frankenberger rechnen konnte, so muss man einen taumelnden Gegner auch mal die Punkte wegnehmen. Grandios dagegen die beiden Neuzugänge Mahieu und Andreas, die mit der Maximalausbeute von 5 Punkten überhaupt erst das Erreichen des finalen Doppels sicherten. An dieser Stelle besonders hervorzuheben ist Andreas, der taktisch klug agierte und immer wieder offensive Akzente setzen konnte. Dazu kam eine nicht immer gewohnte Nervenstärke. Man kann also sagen es „Hossa“t wieder in Loschwitz 1. Mannschaft und in dieser Form ist Andreas eine echte Verstärkung. Am Sonntag rief dann Mannschaftsleiter, Zeugwart und Vereinsmaskottchen in Personalunion Peter P. eine Krisensitzung mit sich selbst ein. Folgendes ließ er dazu verlauten: „Ich habe den Samstag analysiert und bin zu folgenden, zu meiner Überraschung einstimmigen Ergebnissen gekommen:
1. Gegen die Tischtennisschule Te-Ta-Ko wurde eine einstweilige Verfügung gestellt. Den Spielern Ronny B. und Patrick H. wurde in 1 Woche das erfolgreiche Loschwitzer Garagenspiel verlernt, was in jahrelanger mühevoller Kleinarbeit aufgebaut wurde.
2. Für die genannten Spieler habe ich ein ganzheitliches Trainingskonzept(schupfen, schupfen, schupfen - Satzgewinn in 90 Minuten) entwickelt und die Trainingseinheiten werden unter meine Aufsicht gestellt. Das Trainingskompetenzteam wird mit dem Fitneßtrainer Markus Korjenk, der von Victoria Räckelwitz zurückverpflichtet werden konnte, verstärkt. Über die Höhe der Ablösesumme wurde offiziell nichts bekannt sie soll sich aber laut unbestätigten Meldungen auf 2 Kästen Wicküler Pilsener belaufen. Zusammen mit Co-Trainer Jurij Wenk wird vor allem das mitternächtliche Großfeldtischtennis wieder ins Trainingsprogramm rücken. Insbesondere Patrick H. hat zum nächsten Spiel gegen Hellerau mind. 4 kg zuzunehmen um einen optimierten Schlagschwerpunkt zu bekommen. Die bewährte Knobiknacker-Bier-Diät soll für den gewünschten Erfolg sorgen. Bis zum 07.10. sind täglich 4 Knacker und 6 Bier zu konsumieren. Zu den Trainingseinheiten wird Patrick abgeholt und wieder heimgefahren, damit er sich ordentlich voll laufen lassen kann. Freiwillige werden hierfür noch gesucht. Wie man ohne Bauch Tischtennis spielen kann, frage ich mich sowieso schon seit längerem – das geht rein physikalisch schon gar nicht.
3. Die Steinplatte in der Kleingartensparte „Obere Südhöhe“ wird abgebaut und in unserer Halle in das Parkett integriert. Dazu wird Sand aufgeschüttet. Muss nur noch mit dem Hausmeister und der Stadtverwaltung abgeklärt werden(ist aber Formsache). Die Punktspiele von Patrick werden ausschließlich an dieser Platte ausgetragen, dort ist er schließlich noch ungeschlagen.
4. Im Sommer 2012 eröffnet die Tischtennisschule „Pe-Pi-Po“ (Petters Ping Pong) und ich bringe allen bei wie man richtig Tischtennis spielt! Howgh! Ich habe gesprochen!“


Döbeln 3. – Loschwitz 8:8
Saisonauftakt
Am vergangenen Samstag eröffnete Loschwitz 1. mit seinem Gastauftritt in Döbeln den langersehnten Punktspielreigen. Dabei tauchen in der Loschwitzer Aufstellung 2 neue Namen auf. Mathieu Labourie, der den nach Holzhausen abgewanderten Alex Wurm ersetzen soll und Andreas Seifert, der für Gerhard Ritschel auf Punktejagd geht. Nach unbestätigten Meldungen soll Alex Wurm in Holzhausen aber todunglücklich sein. Mehrfach erschien er betrunken zum Training und wurde für das 1. Spiel der Holzhausener nicht einmal berücksichtigt. Derzeit ist er vom Spielbetrieb suspendiert. Leipziger Augenzeugen erkannten Ihn aber als Sieger des 1. Wolgadeutschen Steinplattenturniers im Holzhausener Wohngebiet. Mit dem Preisgeld in Form von 1 Kiste Wodka betäubt er nun täglich seine Schmerzen nicht mehr für Loschwitz auflaufen zu dürfen. Doch nun zurück zum Dresdner Ligageschehen. Dort lassen die Loschwitzer noch bevor der 1. Ball gespielt wurde, die erste Mannschaft hinter sich. Radeburg 4. steht als 1. Absteiger aufgrund Rückzug vom Spielbetrieb fest. Für el Krallo endete der Ausflug bereits an der Hallentür, als der gestrenge Hallenwart ihn mit den Worten“ Du kommst hier net rein“ begrüsste und ihm den Zutritt verweigerte. Gerüchten zufolge soll Ihn an so mancher Discotür das gleiche Schicksal ereilen und da liegt es weniger an den unpassenden Schuhen. Es fand sich aber dann doch noch Schuhwerk und die Spiele wurden eröffnet. Doppel 1 mit einer klaren 0:3 Niederlage, während sich Doppel 2 in einen Rausch schoss und 3:1 gewann. Dabei war der Satzgewinn noch schmeichelhaft für den Gegner. Wenn man diese Form konservieren könnte, dann werden viele Spitzendoppel skalpiert. Gespannt wartete man dann auf den ersten Punktspielauftritt der neuen französischen Tischtennishoffnung an der Seite des erfahrenen Andreas Seifert. Während man 4 Sätze lang das Zusammenspiel suchte fand man es dann im 5. Satz. Und das sah richtig gut aus! Loschwitz nach den Doppeln in Führung? Selbst die eingefleischtesten 3 ½ Fans auf der Tribüne mussten lange überlegen wann es das zuletzt gab. Peter und Ronny dann mit Tischtennisverweigerung und klaren 3:0 Niederlagen. Verkehrte Welt dann im mittleren Paarkreuz. Hagen lag 2:0 zurück und Patrick 2:0 vorn. Es roch nach klaren Angelegenheiten. Aber was ist schon klar im Tischtennis. Während Hagen den 3. Satz 11:1 gewann verlor Patrick in gleicher Höhe. Hagen drehte dann hervorragend das Spiel und Patrick leider auch. Außer knappe Sätze konnte Mathieu im 1. Spiel nichts reißen und Andreas stand Patrick in nichts nach. Er unterlag seinem vom Glück gepuderten Gegner nach 2:0 Führung noch 2:3. Beim Stand von 3:6 ging man aus der 1. Runde und bündelte nun nochmal alle Kräfte. 5 Einzel konnten gewonnen werden. Einzeldepp des Tages war Steinplattenkönig Patrick, der nach Führung wieder verlor. Irgendjemand muss dem Burschen mal sagen, dass für ein gewonnenes Spiel auch 3 gewonnene Sätze nötig sind. Ronny und Peter taktisch klug, Hagen stürmisch, Mathieu souverän und Andreas konzentriert so die Erfolgsrezeptur der 2. Einzelrunde. Man ging man also mit 8:7 ins Entscheidungsdoppel. Als dann auch noch eine 2:1 Führung herausgespielt wurde schwelgte die Bank bereits in Siegesträumen - dabei blieb es aber auch. Vor allem Peter verteilte viel zu viele Einladungen, die der Gegner dann auch gerne annahm. Zumindest steht der 1. Punktgewinn in der noch jungen Saison für die Loschwitzer zu Buche – dennoch hier war mehr drin! Wie wertvoll dieser Punkt ist wird sich noch herausstellen… Gratulation an den Pokalschreck Loschwitz 4.!


Ergebnisse der Abteilungsmeisterschaft 2011

1. Petters
2. Wadewitz
3. Seifert, H.
4. Seifert A.
5. Buckan
6. Weichelt
7. Ritschel
8. Haupt
9. Wenk
10. Zonzalla
11. Radeke
12. Schäfer A.
13. Schlicht
14. Weiser
15. Hoffmann












Am Freitag, den 05.08.11 fand bei Peter in der Gartenanlage die Auflage 2011 des Beach-TT-Turnieres statt. Patrick konnte sich wieder gegen schwere Konkurenz durchsetzen. Das Wetter war bestens und und das Event war ein guter Lückenfüller zur gerade geschlossenen Halle. Das ganze sollte man natürlich mit einem Augenzwinkern betrachten. Spaß macht es aber allemal.





Ausflug 2011 nach Oybin
Unser TT-Ausflug fand vom 27. Bis 29. Mai in Oybin im schönen Zittauer Gebirge statt. Leider konnte er dises mal nicht längerfristig geplant werden. So dass unsere erste Mannschaft wegen anstehender Relegationsspiele nicht am Ausflug teilnehmen konnte. Dennoch war es, wie immer ein gelungenes Wochenende. Freitag, den 27. Mai fanden sich alle 23 Teilnehmer (die meisten, wie immer in Begleitung der Ehefrauen) pünktlich zum Abendessen im Hotel „Cafe Meier“ ein. Es wurde viel erzählt und gelacht. Der Samstag gehörte den Wanderern. Die geplante kleine wanderung entpuppte sich als Ganztagstour, welche jedoch von allen ordentlich gemeistert wurde. Die Nichtwanderer konnten bequem mit dem PKW die Verpflegungsstationen unterwegs an- und abfahren. Abends wurde dann traditionsgemäß gekegelt (diesmal war wieder Bowling dran). Nach einem kleinen Abschlusstrunk verschwanden dann alle geschafft in ihren (hoffentlich eigenen) Betten. Der Sonntag, als Rückfahrtag, brachte einen Zwischenstop im Schmetterlingshaus in Johnsdorf. Es ist eben immer ein Teil Kultur dabei. Danach konnte jeder entscheiden ob er nach Hause fährt oder noch gemeinsam zu Mittag speisen möchte. An dieser Stelle ein großes Lob und dankeschön an den Hauptorganisator Björn Eismann. Wir hoffen, dass alle zufrieden waren und nächstes Jahr wieder mit von der Partie sind. Dann hoffentlich unter Teilnahmemöglichkeit aller Sportfreunde. Bilder seht Ihr auf der rechten Seite
Andreas Schäfer


Alex bedankt sich mit dieser schönen Karte bei all unseren Mitgliedern für die Glückwünsche und das Geschenk zur Hochzeit.





Am Freitag, den 08.07.11 fand bei Ronald die Saisonabschlussfeier der Zweiten statt. Natürlich blieb Ronald als Gastgeber ungeschlagen. Alles passte und so geht es jetzt mit guten Vorsätzen in die kommende Saison. Hier ein paar Eindrücke:













Gestern am 04.06.2011 wurde unser Alex getraut. Am Nachmittag mischten sich einige Sportfreunde von uns unter die zahlreichen Gäste und übergaben Blumen und einen Gutschein der Loschwitzer. Zur Geisterstunde musste ich mich wegen anderen dringenden Terminen leider verabschieden. Der harte Kern feiert aber vielleicht jetzt noch. Hier einige Eindrücke vom tollen Fest:


















Nochmals herzliche Gratulation an das Hochzeitspaar Alex und Rici von uns allen!


Am 01.06. fand wie jedes Jahr bei Peter die Saisonabschlussfete der Ersten statt. Bis auf ein paar zerbrochene Gläser war dies wieder ein voller Erfolg. Das Bad im Pool musste aus wettertechnischen Gründen aber leider unterbleiben. Hier ein paar Eindrücke:





Hier schreibt unser Abteilungsjournalist Patrick. An dieser Stelle könnt Ihr hoffentlich öfters mal etwas nicht ganz ernstgemeintes zu den Spielen der Ersten lesen.

Hier der Rückblick auf die vergangene Zeit bei der Ersten:
Loschwitz sichert Klassenerhalt auf der Couch
War das eine Woche im Dresdner Sport! Erst das Finale der deutschen Frauenvolleyballmeisterschaft, dann schafften die Schwarz-Gelben Fußballer den Zweitligaaufstieg und die Krönung war der Klassenerhalt der Loschwitzer Tischtennisspieler! Dabei mussten die Mannen um Mannschaftskapitän Peter Petters nicht einmal die Fahrt nach Döbeln antreten, denn die potentiellen Gegner bekamen es im Vorfeld schon mit der Angst zu tun. Durch einen Rückzug wurde ein zusätzlicher 4. Platz frei. Bei verbleibenden 4 Mannschaften das Relegationsturnier nicht mehr notwendig. Somit ist der Klassenerhalt in der 2. Bezirksliga geschafft. Diese Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Spontane Jubelszenen spielten sich in Dresden ab und völlig fremde Menschen lagen sich tränenüberströmt und freudetaumelnd in den Armen. Derweil warteten Tausende vor der Halle um die Mannschaft aus Döbeln zu empfangen. Doch da die Spieler verstreut auf der Couch, im Garten oder in der Kneipe waren feierten die Fans sich selbst. Mittlerweile liegen dem Verein Anfragen aus aller Welt vor und internationale Testspieler geben sich die Klinke in die Hand. Aber auch die müssen erstmal an el Krallo und Co. vorbei! Nun hat man bis zum 05.06. Zeit die Spielklasse zu überdenken. Geht es nach den euphorischen Fans kann es nur eins geben. Angriff auf die 1. Bezirksliga!!!


SV Loschwitz – TTV BW Zschachwitz 5:10
Worst Case in Loschwitz
Mit einer überraschen Heimniederlage im direkten Duell gegen Mitabstiegskandidat Zschachwitz verabschieden sich die Loschwitzer Tischtennisspieler aus der Saison und verpassten die Chance auf den Klassenerhalt. Danach sah man viele Tränen. In Loschwitz und den angrenzenden Stadtteilen mussten viele Personen wegen übermäßigen Alkoholkonsum notärztlich behandelt werden. Die Stadt Dresden verhängte eine 3tägige Trauerzeit, die Fahnen in der Landeshauptstadt wehen auf Halbmast. Dennoch wurde den Mannen um Kapitän Peter Petters eine große Ehre zu teil. Sie durften sich heute ins goldene Buch der Stadt Dresden einschreiben. Der Erste Bürgermeister Dresdens Hilbert dazu: "Das war schon längst fällig, wir mussten aber erst ein paar überflüssige Eintragungen herausnehmen." Mannschaftsleiter P. Petters sorgte dabei aber wieder für einen Eklat. Der für seine Eskapaden bekannte Mitfünfziger stürmte die nebenan stattfindende Kabinettssitzung und stiebitzte eine ganze Ladung Mettwurstbrötchen. Einer jungen Abgeordneten der „Grünen“ klappste er bei seiner Flucht noch aufs Hinterteil. „Die ist wirklich ganz schön grün“ feixte Peter und verschwand mit seiner Mettwurstbeute. Hilbert nahms gelassen. „Die Stars haben eben alle Ihre Macken“. Viel mehr erzürnte den bekennenden Loschwitzfan aber das sportliche Resultat. „Eine Niederlage ausgerechnet gegen Zschachwitz. Diesen Stadtteil braucht kein Mensch!!! Es gibt seit einiger Zeit Überlegungen dieses Randgebiet aus Dresden auszugliedern.“ Doch wie konnte es überhaupt so weit kommen? Die Partie begann unter den Augen eines einzelnen Fans mit einem 1:2 nach den Doppeln. Seifert/Heimstädt ohne jegliche Chance auch nur auf einen Satzgewinn. Petters/Wurm relativ sicher zum Sieg. Spannung war dann beim Doppel 3 angesagt. Seifert,A./Buckan kämpften sich bravourös ins Spiel hinein und verloren am Ende unglücklich 2:3. Dennoch-hier war mehr drin! So langsam füllte sich auch die Halle und während des Spielverlaufes strömten Hunderte(Zahl leicht gerundet) in den ehrwürdigen Loschwitztempel. Unter Ihnen auch altbekannte ehemalige ungarische Loschwitzgesichter, die scheinbar immer dann auftauchen wenn es etwas zu essen und zu trinken gibt. Im oberen Paarkreuz konnten die Gastgeber mit 2 Siegen sofort zurückschlagen und brachten den SVL mit 3:2 in Führung. Zschachwitz jedoch sofort mit dem Konter und 2 Siegen in der Mitte und nun waren die Gäste wieder mit 4:3 in Führung. Im unteren Paarkreuz dann Ausgeglichenheit und es stand nach der ersten Einzelrunde 4:5. Als dann Peter 2:0 und Alex 1:0 führte, schien der Loschwitzdampfer in den Klassenerhaltshafen einzulaufen. Doch dann holte Zschachwitz zum Tiefschlag aus, von dem sich die Loschwitzer nicht mehr erholten. Beide Spiele wurden gedreht und nun stand es 4:7. Mit diesem Druck kam auch Ronny nicht zurecht und er ging sang und klanglos 0:3 unter. Nun brauchten die Zschachwitzer nur noch 1 Pkt, den Hagen aber sensationell vereitelte. Wie er dieses Spiel noch drehte, war das nicht erhobene Eintrittsgeld wert. Nun war sie wieder da die Minichance, wenn alle ausstehenden Spiele noch siegreich gestaltet worden wären. Doch so sehr sich Andreas Seifert auch gegen den Gegner und das Pech sträubte die Niederlage konnte er nicht mehr verhindern. Die Zschachwitzer jubelten und so wurde das Ergebnis von Patrick auch nebensächlich, welches aber am Ende auch noch 2:3 verloren ging. Danach stand Patrick H. einsam an der Platte und er erinnerte ein wenig an Franz Beckenbauer anno 1990 als er einsam auf dem Platz seinen WM-Titel genoss. Nur mit dem Unterschied des Erfolges und des Gesichtsausdruckes. Vor allem Ronny, Alex und Patrick spielten an diesem Samstagnachmittag nicht am Limit Ihres Spielvermögens. Doch nach Spielende hörte man aus tausenden Kehlen(Zahl leicht gerundet) den folgenden Klassiker anstimmen:

„When you walk through a storm
Hold your head up high
And don't be afraid of the dark.
At the end of the storm
There's a golden sky
And the sweet, silver song of a lark.
Walk on, through the wind,
Walk on, through the rain,
Though your dreams be tossed and blown.
Walk on, walk on with hope in your heart,
And you'll never walk alone,
You'll never walk alone
Walk on, walk on with hope in your heart,
And you'll never walk alone,
You'll never walk alone“

Man kann viel darüber spekulieren woran es letztendlich die Saison über gelegen hat. Sicherlich war die Punktausbeute unserer Nummer 6 hinter den Erwartungen. Doch mit den durchweg guten Resultaten der Nummer 1-5 hätte das kompensiert werden können. Denn in der Einzelbilanz liegt man insgesamt auf Platz 7 und hätte mit dem Abstieg nichts zu tun gehabt! Der Loschwitzkurier legt den Finger in die Wunde: Die Doppel hatten keine Bezirksligatauglichkeit, das wird besonders in den direkten Duellen gegen die Mitabstiegskandidaten deutlich. Man rannte in allen(!) Spielen gegen die direkte Konkurrenz aus Sebnitz(2:5 Doppelbilanz), Pactec(2:5), Radeburg(1:5) und Zschachwitz(3:4) sowohl im Hinspiel als auch im Rückspiel immer einem Rückstand hinterher. Hier gilt es den Hebel anzusetzen. Die Mannschaft bedankt sich für die Unterstützung in den Spielen und der Loschwitzkurier verabschiedet sich fürs Erste. Die Spieler werden jetzt wieder in den Amateurmodus schalten und bei der Grill-und Steinplattensaison wieder groß auftrumpfen. Doch spätestens im Juli wird in der Halle bei der Saisonvorbereitung wieder geschrien, geflucht, gejubelt und nicht zuletzt geschwitzt. Denn Tischtennis wird auch nächste Saison wieder in Loschwitz gespielt….


SG Motor Dresden-Trachenberge – SV Dresden Loschwitz 11:4
Teuer verkauft beim Spitzenreiter
Die Tabellenkonstellation vor den letzten beiden Spielen wie folgt: Die Loschwitzer punkt –und nahezu spielgleich mit Verfolger Zschachwitz. Das hieß für den Gastauftritt beim Tabellenführer: Verlieren erlaubt – aber nicht höher als Zschachwitz – Dippoldiswalde, also jedes Spiel zählt! Nach den Doppeln stand ein 0:3 zu Buche, daran ist man ja nun fast schon gewöhnt. Damit bleibt man die mit Abstand schlechteste Doppelmannschaft der Liga. Seifert/Heimstädt unglücklich, Petters/Wurm unkonzentriert und Buckan/Ritschel unmöglich - so die kurze Zusammenfassung. Was dann folgte konnten die Trachenberger selbst kaum glauben. Ein Alex Wurm mit dem Mut und der Entschlossenheit und letztendlich auch dem Können führte die Trachenberger Spitzenspieler teilweise vor. Die hereinströmenden (sieges)trunkenen Fans trauten Ihren Augen nicht und auch die Trachenberger konnten nicht glauben dass unter den Loschwitzer Garagenspielern so ein Juwel zu finden ist. Begriffe wie Ballflüsterer und Celluloidstreichler machten die Runde in der beengten Halle. Alex Wurm selbst dazu: „Naja ich hatte am Dienstag einen hervorragenden Sparingspartner , der mich optimal auf die Gegner einstellte.“ Die internationale Presse überschlägt sich in Ihren Wochenendausgaben vor Begeisterung: Bild(Deutschland) „Wir sind Würmer“ La Gazetta dello Sport(Italien) „Wurmissimo“ L’Equipe(Frankreich) „Le Grande Alexandre“ Wiener Stadtkurier(Österreich) „Loschwitzer Superburschi moachts Trachenberge narrisch“ Dresdner Morgenpost“ Exclusiv: Hintergründe zum Zwist zwischen Alex W. und Patrick H.“ In der ersten Einzelrunde konnte dann nur noch Patrick mit einem 3:0 gegen einen nervösen Gegner punkten. Vorbildlich dann Hagen Seifert. Die deutliche Niederlage im 1. Einzel abgehakt, nicht lamentiert sondern hochkonzentriert ans 2. Einzel. Resultat: Gegner 3:0 von der Platte geschickt. So muss das sein! Spannend wurde es dann nochmal beim 2. Auftritt von Patrick Heimstädt, der sich nach 2 verschlafenen ersten Sätzen doch noch in den 5. Kämpfte, dort aber dann deutlich verlor. Außer einer zugegeben gelungenen Comedyeinlage, für die Serbenbomber Buckanovski für den 3. Deutschen Stand-up Comedian Wettbewerb nominiert ist („Du machst keine Handtuchpause weil du gar kein Handtuch hast“) kam dann leider nicht mehr viel. So hatte man 4 Punkte im Gepäck und als man erfuhr, dass die Zschachwitzer zeitgleich mit 3:12 verloren war das Etappenziel erreicht. Gerüchte wonach die Loschwitzer Spieler noch in eine Neustädter Lokalität einkehren wollten, verbreiteten sich wie ein Lauffeuer. So war es nicht verwunderlich dass das angesteuerte Etablissement aus allen Nähten platzte da Autogrammjäger und Paparazzi scharf auf die Loschwitzer Spieler waren. So musste man sich kurzerhand nach einer Ersatzkneipe umschauen.
Nun kommt es am Samstag zur Mutter aller Spiele. Loschwitz gegen Zschachwitz ist wie Barca gegen Real oder Boca Juniors – River Plate. Die Zschachwitzer werden vermutlich mit geballter Doktorenintelligenz anreisen, die Aufstellung der Loschwitzer scheint noch geheim. Die Ausgangssituation ist klar: Ein Unentschieden und der Klassenerhalt ist gesichert, bei einer Niederlage muss man durch die quälende Relegation. Die Woche steht also für den Loschwitzer Verein ganz im Zeichen der Entscheidung. Denn Tags zuvor schlägt mit Loschwitz 2 der Talenteschuppen und die Nachwuchskader in der heimischen Halle zum Klassenerhalt auf. Die Mannen um Kapitän Andreas Seifert werden sicherlich jede stimmgewaltige Unterstützung gebrauchen können….



Loschwitz-Radeburg 3. 6:9
Alles riskiert und alles verloren

Mit dem 6:9 gegen Mitkonkurrent Radeburg verpasste man es einen vorentscheidenden Schritt Richtung Klassenerhalt zu schaffen. Knackpunkt wieder einmal die Doppel, von denen man keins gewinnen konnte. Das sportliche rückte aber nach dem Spiel in den Hintergrund, denn P. Petters leitete ein Ermittlungsverfahren gegen alle und jeden ein. Was war passiert? Ein Sportfreund aus Radeburg bat um Vorverlegung seines Spiels aufgrund eines wichtigen Termines um dann anschließend ein 2. Spiel zu bestreiten. Wir fragten bei P.Petters zum Stand der Ermittlungen nach: „ So langsam fügt sich ein Puzzleteil ans andere. Wir haben es hier mit einer kriminellen Vereinigung zu tun. Ganz offensichtlich war unser Spiel von der kroatischen Wettmafia um Dante S. in Auftrag gegeben worden. Die Kroaten hassen uns weil wir mit Buckanovski einen serbischen Kreisligastar in unseren Reihen haben. Finanziert wurden die Wetteinsätze vom kolumbianischen Drogenkartell. Schauen Sie sich doch die bekifften Spieler unseres letzten Gegners an! Die konnten kaum noch die Augen offenhalten. Mittels eines Strohmannes wurde dann auch noch die Querverbindung zu einem international agierenden Waffenschmugglerring mit Sitz im Iran geschaffen. Anhaltspunkten wonach das Pieschener Rotlichtmilieu verwickelt sein soll, werde ich in der nächsten Woche persönlich nachgehen.“ Das mit P. Petters nicht zu spaßen ist zeigt ein Blick auf seine Vergangenheit. In den 70ern war er Mitglied der berühmt berüchtigten Motorradbande „MZ Kojoten“, die als Vorläufer der „Bandidos“ gelten. „Ich war dort der Buchhalter. Ja auch so eine Motorradgang will organisiert sein! Ich hatte damals schon den Spitznamen Tiger weg, weil ich nach 7 Bier immer zu schnurren anfing.“ Doch beim Thema Fairplay gibt es für den Mannschaftsleiter der Loschwitzer nichts zu diskutieren: „Ich spiele langsam und eklig aber immer fair. Ich habe in meinem Leben noch nie beschissen! Außer einmal – aber erzählen Sie das bitte nicht meiner Frau. Im Spätsommer 1982 hab ich 3 mal hintereinander gegen meine Frau im Romme‘ gewonnen. Sie glaube heute noch dass ich einfach eine Glückssträhne hatte. In der gleichen Nacht wurde unsere älteste Tochter gezeugt. Es gibt Tage da läufts einfach…“ grinst Peter in sich hinein. Nun gilt es sich aber wieder aufs wesentliche zu konzentrieren und zwar aufs Tischtennis spielen. Der Loschwitzkurier meint: Es ist weder gegen Trachenberge schon verloren genauso wenig wie gegen Zschachwitz schon gewonnen ist. Auf geht’s Jungs!




TTV Königstein – Loschwitz 8:8
Auf der Festung Königstein jupeidi, jupeida Muss doch auch ein Sieg drin sein jupeidiada Hier ein Punkt da ein Satz- rauf auf den Nichtabstiegsplatz…!
So oder so ähnlich stimmte sich Peter P. gesanglich auf das Spiel in Königstein ein. Und da Peter noch schlechter singen als spielen kann, wirkte Mitfahrer Hagen sichtlich traumatisiert. Die Königsteiner traten ohne Nummer 1 und 2 an und die Loschwitzer witterten Nichtabstiegsplatzluft, zumal Konkurrent Zschachwitz am Vorabend nicht über ein Unentschieden gegen den Tabellenletzten aus Sebnitz kam. Aber scheinbar braucht man den ganz großen Druck um Topleistungen abzurufen, denn in Topform konnte man keinen Spieler im Loschwitztrikot ausmachen. So ist es auch nicht verwunderlich das die knappen Spiele mehrheitlich verloren wurden und man muss am Ende zufrieden sein, dass es überhaupt ein Punkt wurde. Gerhard ließ seine Mitspieler auf der Bank verzweifeln sorgte aber beim Stand von 10:9 im 5. Satz mit sensationell herausgespielten ;-) Netzrollern für Entspannung in entgleisten Geischtszügen und letztendlich auch die Ansetzung des Entscheidungsdoppels das ausnahmsweise mal siegreich gestaltet werden konnte. Nun kommen die Wochen der Wahrheit und man muss kein Hellseher sein, dass die endgültige Entscheidung in dieser Liga erst am letzten Spieltag fallen wird. Es gilt nun die bestmöglichste Ausgangssituation zu schaffen um am Ende den Klassenerhalt zu sichern. Und da ist vor allem eins gefragt: Nerven wie Drahtseile. Diese Abgeklärtheit wurde leider in Königstein schmerzlich vermisst.




SV Dresden Loschwitz - ESV Lokomotive Pirna 13:2
Die Auferstehung des Gerhard R.
In einer unerwartet klaren Begegnung war es Gerhard Ritschel gegen die ersatzgeschwächten Pirnaer vorbehalten den Sieg perfekt zu machen. Und diesmal gelang das unter den Augen des Alterspräsidenten Siegfried Lindner auch! Das Kuriosum war dabei, dass dies bereits in der 1. Einzelrunde geschah und Gerhard zum 9:0 einschoss. Was musste der Junge leiden die letzten Wochen und Monate. Der Gang durch die Stadt wurde durch aufgebrachte Fans zum Spießrutenlauf, Kommilitonen hänselten ihn und selbst die eigene Lebensgefährtin drohte aufgrund der mangelhaften Bilanz mit Liebesentzug. Auch wenn die Verunsicherung noch mitspielte, so ist doch seit 2 Wochen ein deutlicher Aufwärtstrend zu verzeichnen. Jetzt weiter am Ball bleiben!!! Erfreulich war neben der Doppelleistung auch das die knappen Spiele gewonnen wurden. Herauszuheben hier wieder einmal mehr Alex Wurm, der zur neuen Saison kaum zu ersetzen sein wird. Die peinliche Niederlage der letzten Woche war also das erhoffte reinigende Gewitter. Denn mit den Loschwitzmentalitäten Leidenschaft und Kampf ist alles möglich, aber ohne diese eben fast nichts. Auch wenn der Sieg sicher um 2 Punkte zu hoch ausfiel, so ist doch die Erkenntnis das in dieser Liga bis auf Trachenberge keiner Ausfälle adäquat ersetzen kann. Nun führen mit Alex Wurm, Ronny Buckan und Patrick Heimstädt gleich 3 Loschwitzer die jeweiligen Paarkreuzeinzel der Rückrunde an. Die Liga ist also fest in Loschwitzer Hand! Vor den Tischtennishelden stehen nun 4 Wochen Spielpause, die einige Stars für ein Höhentrainingslager nutzen. Spielertrainer Petters, der auch als Schleifer bekannt ist: „ Von wegen Skiurlaub. Ich kenne doch meine Pappenheimer. Die sehen den Schnee doch gar nicht. Da wird doch bestimmt gebechert als gebe es kein morgen.“ Nach Urlaubsende wird daher zum Laktattest bestellt um die Mission Klassenerhalt nicht zu gefährden. Dafür will man noch 4 Punkte nach der bewährten Eichhörnchenmethode einsammeln. Die Chancen stehen in den Heimspielen gegen Radeburg und Zschachwitz am besten. Unterstützung erwünscht…!!!




Dippoldiswalde - Loschwitz 12:3
Schweigen ist Gold ...



Loschwitz – Sebnitz 9:6
Zu mitternächtlicher Stunde irgendwo in Dresden. Alles schläft. Nur in einer alten Sporthalle unweit des Großen Gartens brennt noch Licht und es dringen ungewöhnliche Laute in den Sternenhimmel. Drinnen spielen scheinbar verrückte Männer im Sternburgrausch die interne Loschwitzer Chinesischmeisterschaft aus. Die Anspannung, die hier noch vor wenigen Stunden herrschte, lässt sich nur erahnen. Denn beim Duell Vorletzter gegen Letzter gingen die Loschwitzer als verdienter Sieger hervor und verließen somit die Abstiegsplätze. Beide Mannschaften boten das Beste auf, was sie derzeit zu bieten haben und beim SVL gab der „Loschwitzravanelli" Andreas Seifert sein Debüt. „La penna bianca“ sollte den Fluch lösen, der derzeit auf der Position 6 liegt. Loschwitz wiedermal mit einem Gruselstart in den Doppeln. Einzig Seifert, H./Heimstädt behielten die Nerven und bezwangen das unangenehme Doppel 1 der Sebnitzer. Und auch der Start in die Einzel lief alles andere als blendend. Alex Wurm lag zurück und Peter Petters flogen die Bälle nur so um die Ohren. Doch wer bei den Loschwitzern im oberen Paarkreuz spielt muss irgendetwas auf dem Kasten haben. Und das haben beide!!! Ein Extralob verdiente sich Tiger Petters, der trotz spielerisch begrenzter Möglichkeiten den Gegner den sicher geglaubten Sieg stiebitzte. Und ein Alex Wurm gehört zu den Besten was diese Liga zu bieten hat. Psychologisch ganz wichtig, das man nun in Vorhand war. Hagen Seifert ging schon wie seine Mitspieler in den 5. Satz und bezwang seinen Angstgegner durch starkes Rückhandspiel. Ronny Buckan und Patrick Heimstädt mit sicheren Siegen und da war sie wieder, die Achse. Dann sollte es noch einmal spannend werden, denn Loschwitz verlor 2 Fünfsatzspiele. Was war passiert? Andres Seifert gab den eigentlich schon eingeschriebenen Sieg noch aus der Hand. Der Sebnitzer hatte Andreas spielerisch nichts entgegenzusetzen, also versuchte er es durch Tricks aus der Psychokiste. Leider erfolgreich. Spiegelverkehrt verlief dagegen Peters 2. Einzel. Ein anfangs völlig ratloser Zschieche kam immer besser ins Spiel und drehte das Spiel im 5. Satz. Alex Wurm und Hagen Seifert mit Siegen auch in der 2. Einzelrunde und so war es Patrick Heimstädt mit einem 3:0 Sieg vergönnt den 1. Heimsieg perfekt zu machen. Zur Zeit läuft es einfach bei Ihm. Seine Mitspieler wollen mit demütigenden Niederlagen im Training jedoch dafür sorgen, dass er keine Höhenluft schnuppert. Ein immer noch erregter Andreas musste auch das 2. Einzel dem Gegner überlassen. Dennoch die richtige Entscheidung Andreas zu bringen, denn die Körpersprache strahlte Sieg aus. In den nächsten Spielen werden Gerhard und Andreas alles geben um die Bilanz der verfluchten 6 zu verbessern und um den SV Loschwitz den Klassenerhalt zu sichern. Nun finden Sich die Mannen um Kapitän Peter Petters erstmal in der Rolle der Gejagten wieder doch darin haben Sie, wenn auch auf anderem Gebiet, größte Erfahrung. Seit dem Aufstieg sind die Loschwitzer das Objekt der Begierde junger heiratshungriger Frauen. Ricarda und Uta, 2 Groupies der ersten Stunde, sicherten sich noch 2 unverheiratete Loschwitzexemplare. Doch erster Unmut macht sich bei den Damen schon breit. Ricarda: „Eigentlich wollte ich eine Nummer 1 - Alex murmelte irgendetwas von taktischen Gründen. So richtig nehme ich ihm das nicht ab.“ Uta:“ Als wir heirateten war Ronny noch die Nummer 2, jetzt nur noch Nummer 4. Tendenz weiter fallend. Eine echte Mogelpackung.“ Wollen wir hoffen, dass die Jungs Ihre Jagderfahrung in den verbleibenden 6 Spielen aufbieten können…



Pactec – Loschwitz 8:8
Loschwitz schickt rote Laterne nach Sebnitz
In einem jederzeit spannenden Spiel entführten die Loschwitzer 1 Punkt im Auswärtsspiel beim TSV Pactec. Danach jubelten aber vor allem die heimischen Pactecer, weil Sie der drohenden Niederlage nochmal von der Schippe gesprungen waren. Die Loschwitzer setzten auf Risiko und mischten die Doppel durch. Ergebnis 1:2. Als es dann im oberen Paarkreuz 2 Niederlagen setzte, schien das Unheil seinen Lauf zu nehmen. Doch weit gefehlt. Man kann den Jungs um Peter Petters viel vorwerfen, angefangen mit der Doppelschwäche und der ungünstigen Punkteverteilung, die sich schon durch die gesamte Saison wie ein roter Faden ziehen. Aber trotz dieser Rückschläge schafft man es immer wieder aufzustehen und zurückzuschlagen!!! Wahrscheinlich war man zu Beginn der Partie zu sehr vom furchteinflößenden Äußeren der Pactecspieler eingeschüchtert, aber der Turbo sollte gezündet werden. Peter Petters, der das 1. Mal in der Saison das Bauchumfangduell verlor, dafür aber mit dem Sieg an der Platte gegen Leipnitz. Jetzt wollen wir weitere Husarenstücke sehen, Peter! Ein hervorragender Alex besiegte den starken Wohlrab. Rätselhaft, woher er das Können nimmt – vom Training mit seinen Mannschaftskollegen kann es jedenfalls nicht kommen. Dazu wurde mit Seifert-Buckan-Heimstädt die Achse des Bösen kreiert, welche 5 von 6 Einzelpunkten holte. Achse des Bösen deshalb, weil es für die Gegner böse Niederlagen hagelt. Gerhard trotz Doppelsieg im Rücken, leider ohne Chance. Erneut wurde somit das Entscheidungsdoppel angesetzt. Das 6. im 11. Spiel! Diesmal mit dem Unterschied das man mit 8:7 Führung ins Rennen ging und Seifert/Heimstädt die Protagonisten waren. Leider unterlag man – wie sollte es anders sein- im 5. Satz und somit war die Punkteteilung perfekt. Nun kommt es am kommenden Freitag zum Showdown mit dem direkten Konkurrenten Sebnitz. Petters, der eher wirkt wie der Anführer der Gummibärchenbände, wird die Mannschaft zum Abschlusstraining auf dieses schwere Spiel gegen einen unangenehmen Gegner einschwören. Eins ist aber sicher: Es wird laut hergehen und Andreas Seifert brennt auf seinen Einsatz, der zugleich auch die Eintrittskarte für die legendäre Gartenparty in Peters Sommerresidenz sichert. Wir wünschen uns viele „Hossa’s“. Rex Gildo hätte seine Freude daran…



Loschwitz – Uniklinik 7:9
Neues Jahr altes Leid Nach dem 4.verlorenem Entscheidungsdoppel der Saison liegt der Patient Loschwitz weiterhin auf der Intensivstation. Statt Erste Hilfe zu leisten versetzten die Mannen aus der Uniklinik die Loschwitzer in ein künstliches Koma. Experten stufen die Lage als kritisch aber nicht aussichtslos ein. Für Glücksmomente unter den Fans sorgte lediglich ein in Vergessenheit geratener Bierkasten der Marke 5,0 und selbstgebackenes aus dem Hause Ritschel. Doch der Reihe nach. Durch den krankheitsbedingten Ausfall von Gerhard gab Jan „die Wand“ Schäfer sein Debüt in der 1. Mannschaft. Die Gäste traten ohne ihre Nummer 1 an und als dann auch noch Doppel 1 und Doppel 2 gewonnen werden konnten, lag man erstmal im Soll. Uniklinik im oberen Paarkreuz sofort mit dem Doppelschlag und so war der gute Start wieder dahin. Alex Wurm hätte vermutlich an jedem anderen Tag seinen Gegner 3:0 weggefegt – nur nicht an diesem. Sein großes Können zeigte er aber dafür im 2. Einzel als er einem verdutzten Rosemann nicht den Hauch einer Chance ließ. Peter wiederum erneut ohne Beute bei der Jagd nach Punkten. Sicherlich traf er hier auf starke Gegner. Von jemandem, der nahezu über die gesamte Hinrunde hinweg schon seine Aufstellung im oberen Paarkreuz einforderte muss aber mehr kommen!!! Das einzige was derzeit mehr von Peter kommt ist zusätzliches Gewicht beim Gang auf die Waage. Mit nur 1 Punkt aus den letzten 6 Einzeln zeigt die Tendenz des selbsternannten Tischtennisgurus mit einem 90 Grad-Pfeil nach unten. Zu allem Überfluss vergaß Hagen Seifert bei einer 2:0 Führung weiter zu spielen und verlor das Spiel noch gegen einen bis dahin verzweifelten Gegner. So stand es dann nun 5:7 ehe sich die Loschwitzer wieder aufbäumten. Ronny Buckan mit einem glücklichen und erzwungenen Punkt im 5. Satz. Dennoch, auch hier muss Kritik erlaubt sein. Viel zu wenig präsent und viel zu spät –aber gerade noch rechtzeitig - aufgewacht Herr Buckan!!! Das Ass im Ärmel in Form von Jan Schäfer trumpfte leider nicht auf und entpuppte sich nur als Pik 9. Nach recht verheißungsvollem Beginn musste der amtierende Loschwitzskatmeister trotz gewohnt bravourösen Einsatz dem hohen Tempo Tribut zollen und verlor beide Einzel klar. Vielleicht sollte er eine Umstellung von langem auf kurzes Beinkleid in Erwägung ziehen um wieder etwas windschnittiger zu agieren. Unerwartet leichtfüssig kam dagegen Patrick Heimstädt mit der Maximalausbeute von 2,5 Punkten daher und ermöglichte zumindest das leider nicht von Erfolg gekrönte Entscheidungsdoppel. Sollte aus dem Tischtennisfrosch nun endlich der erhoffte Tischtennisprinz werden, der mit seinem Roß in Form eines Motorrollers ausreitet um mit Hilfe seiner tapferen Mannen den Drachen in Gestalt des Abstiegsgespenstes zu töten um am Ende die Prinzessin sprich den Klassenerhalt zu bekommen? Die nächsten Wochen werden es zeigen ob es ein Märchen mit gutem Ende gibt…


zur "Nichtabstiegsfete" der Ersten wurde Alex nochmals von seinen Mannschaftskameraden nach Leipzig verabschiedet. Wir werden seinen Weg bei Holzhausen sehr genau verfolgen. natürlich hoffen wir, dass Alex zu uns zurück kommt und wir dann die Liga aufmischen können. :-)




Dass unsere Sportfreunde nicht nur gut Tischtennis spielen können, zeigte Alex beim Cup des Ministerpräsidenten im Fußball am Samstag, den 29.01.11 in der "Margonarena". Er belegte mit seiner Mannschaft nach einer knappen Finalniederlage den 2. Platz und trug mit einigen schönen Toren zum Erfolg bei!










Am Samstag, den 22.01.2011 fand unser diesjähriges Skatturnier wie immer bei Ronald statt. Auch hier ging es wieder heiß her. Unsere jungen Nachwuchsspieler waren noch platt vom vorherigen Punktspiel. Logisch, dass dann die Sieger im gesetzten Alter zu suchen waren. Das Ergebnis:
1. Manfred Eismann, 2. Siegfried Lindner, 3. Manfred Schneider. Dazu herzlichen Glückwunsch und einen genauso herzlichen Dank an den Veranstalter Ronald!



Oben werden Bilder des Jahres 2011 gezeigt, interessant wie jedes Jahr.

Am 06.10.2011 brachte Diana unseren jüngsten Nachwuchsspieler Toni auf die Welt und wenig später am 07.11.2011 wurde dann auch Ronnys Nachwuchsspielerin Pauline geboren. Auch dies waren echte Highlights des Jahres 2011 im Verein.