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Das Beste aus dem Jahr 2012



Hier gibt es weitere Bilder vom diesjährigen Doppelturnier des SV Loschwitz zu sehen. Es war wie immer ein gelungenes Ereignis, welches im "Moments" seinen endgültigen Abschluss fand. Bis zum nächsten Jahr!



















Loschwitz 2 siegt gegen Neustadt
Mit breiter Brust empfing der Loschwitzer Nachwuchskader die Truppe von Dresden-Neustadt. Doch was war das? 0:2 nach den ersten beiden Doppeln. Wie konnte das denn passieren? Die zahlreichen Fans waren durch die bis dahin hervorragenden Doppelresultate geschockt und taten ihren Unmut durch lautstarke Buhrufe kund. Besonders das Spitzendoppel enttäuschte, da beide Protagonisten sich im Verteilen von Punkten an den Gegner gegenseitig überboten. Zum Glück hat man ja noch das Doppel "Eiserne Abwehr", das wiedermal mit der Nadelstichtaktik den ersten Punkt des Tages einfahren konnte. Danach sorgten Gerhard und Daniel auch im Einzel zunächst für entsetzte Gesichter auf der Bank. Allerdings konnten beide ihre im fünften Satz schon verloren geglaubten Spiele (Gerhard 2:6-Rückstand; Daniel 7:10) noch irgendwie herumreißen, was auf der Fantribüne zu einer spontanen La Ola Welle führte. Dabei fiel Daniel aufgrund von etwas lauterer Selbstanfeuerung wieder einmal negativ auf und musste nach dem Spiel die Anfeindungen vom Gegner und den Protagonisten des Nachbarspiels über sich ergehen lassen. Im Anschluss konnte die starke Loschwitzer Mitte klare Siege einfahren und da Ronald ebenfalls souverän nachlegte, hatte man plötzlich schon sechs Punkte auf dem Konto. Leider fehlte dem Mannschaftskapitän das nötige Glück, wodurch er sich viel zu deutlich geschlagen geben musste. Danach flachte die Partie ab, da die folgenden 5 Begegnungen mehr oder weniger einseitig von den Loschwitzern eingetütet wurden. Unglücklicherweise (was hat das eigentlich mit Unglück zu tun? d.R.)war es wieder Jan, der im letzten Spiel Ergebniskosmetik zuließ. Seine Mannschaftskollegen werden in den nächsten Wochen alles dafür tun, damit er schnell wieder in die Spur findet. Für den negativen Höhepunkt des Abends sorgte allerdings erneut der Auftritt von Loschwitz Ultra und Soljankagourmet Peter P., der mit höhnischem Gesang und provozierendem Schlachtruf für Unmut bei den gegnerischen Spielern sorgte und nur durch gutes Zureden von einer weiteren Flitzeraktion abgehalten werden konnte. Am Ende feierte man einen deutlichen 11:4-Erfolg, was den Trainingsfleiß von zwei Dritteln der Mannschaft bis in die Morgenstunden (von der Redaktion grob geschätzt) aber nicht bremsen konnte.



Gesten, am 17.10.12 fand unserer traditioneller Kegelabend statt. Björn nahm sein Geburtstagsgeschenk entgegen und sorgte für Getränke. Herzlichen Glückwunsch nochmals von allen Loschwitzern! Wie üblich wurden zahlreiche Spiele gemacht und dazu reichlich Pfeffer geredet. Ja, so gehört sich das. Es wäre allerdings schön, wenn sich noch mehr für das nächste mal anmelden würden. Partner sind ebenfalls herzlich willkommen.









Loschwitz 2 siegt im Hamsterkäfig
Am 14.09. startete die zweite Mannschaft in der Legebatterie von Elbe 6 in die neue Punktspielsaison. Alle waren motiviert bis in die Fingerspitzen, was sich spätestens im Doppel von Jurij und Jan zeigte, als ersterer voller Übermut seinen Schläger pulverisierte. Trotzdem konnte dieser Rückschlag den Triumphzug des neuen zweiten Doppels nicht verhindern. Da auch das Wissenschaftlerchaotendoppel und das Team "Eiserne Abwehr" siegreich von der Platte gingen, stand eine verdiente 3:0-Führung auf der nichtvorhandenen Anzeigetafel. In der ersten Einzelrunde konnte diese stattliche Führung durch souveräne Auftritte von Daniel, Jurij (mit dem Schläger seines Doppelpartners), Jan S. und Ronald ausgebaut werden. Gerhard und Kapitän Jan H. mussten sich in engen Partien jeweils 2:3 geschlagen geben, wodurch die erste Einzelrunde mit einer 7:2-Führung abgeschlossen wurde. In der zweiten Runde machte das obere Paarkreuz mit klaren Erfolgen den ersten Auswärtssieg der noch jungen Saison klar. Danach sorgten Jan "der Panther" (der beim Anblick der winzigen Halle schon Tränen in den Augen hatte), "Raging" Ronald (angestachelt vom Gehabe seines Gegners) und El capitán Jan für weitere Loschwitzer Siege. Nur Jurij musste sich aufgrund des Aushilfsschlägers der grimmigen Mannschaftsleiterin der Gegner mit 2:3 geschlagen geben. Am Ende stand ein klarer und verdienter 12:3 Sieg zu Buche und somit waren alle glücklich und zufrieden…



Loschwitzer Vereinsmeisterschaft
Am vergangenen Freitag trafen sich 16 Sportfreunde um die Loschwitzer Tischtennisweltmeisterschaft auszuspielen. Das Turnier war gespickt mit Hochkarätern, Newcomern, Altstars und ewigen Talenten - von den Topgesetzten fehlten lediglich Hagen aus der 1. und die beiden Loschwitzurgesteine der 2. Ronald und Jan, genannt der Panther. Schriftliche Absagen der 3 Celluloidstreichler fehlten jedoch, so dass sich die enttäuschten Vereinskameraden wohl nur mit einer angemessenen Wiedergutmachung (kleiner Hinweis: _asten Bie_) besänftigen lassen werden. Auch lag die Frauenquote bei enttäuschenden 0%. Die Glücksfee Siegfried loste die Gruppen aus und Neuzugang Christian fand sich gleich in der Todesgruppe C mit 2 Spielern aus der 1.(Andreas und Patrick) und der Nummer 3 der 2. Jurij wieder. Dennoch gute Ansätze gezeigt und ein paar schöne Punkte erspielt-weiter so!!! Vollkommen von der Rolle dagegen Juij W., der an jedem anderen Tag die Gruppe spannend gemacht hätte. Aber im Leben eines Rockstars gibt es eben auch mal durchzechte Nächte und so präsentierte er sich dann auch. Das frühzeitige Gruppenaus war perfekt und sein Auftritt erinnerte ein wenig an die Ranglistenqualifikationsversuche eines hier nicht namentlich genannten Loschwitzers. So gab es keine größeren Überraschungen in der Gruppenphase und die 1.Ko-Runde ließ einige interessante Begegnungen versprechen:
Peter - Andreas Schäfer
Andreas Seifert - Gerhard
Daniel - Patrick
Ronny - Mathieu
Die bereits ausgeschiedenen Sportfreunde spielten derweil Ihre Stärken am Grill und am Bierkasten und anschließend in der Platzierungsrunde 9-16 aus. In den ersten beiden Viertelfinalen setzten sich mit Peter und Andreas Seifert die Favoriten durch und buchten Ihr Ticket fürs Halbfinale während in den beiden anderen Spielen die vermeintlichen Underdogs jubelten. Vor allem Daniel rächte sich für die unzähligen Trainingsniederlagen und wandte beim 3:0 über Patrick das Mottos seines eigenen Bauches und seiner Haarpracht an: Einfach mal über sich hinauswachsen…Dies bekam dann auch der "Bestrafer" Peter in einem hochklassigen Halbfinale zu spüren. Somit war die Revanche von Daniel für die letztjährige Finalniederlage gegen Peter geglückt und die 2. Finalteilnahme in Folge stand zu Buche. Der Gegner - und das überrascht schon ein wenig- hieß Ronny "El Presidente". Dieser sollte sich als echter Turnierspieler entpuppen. In der Gruppe noch pfui in den KO-Runden hui. Weder der etwas untrainierte Mathieu im Viertelfinale noch Andreas im Halbfinale konnten sich ernsthaft gegen die drohende Niederlage stemmen. Die Trainingsvorbereitungen der beiden Finalisten hätten unterschiedlicher kaum sein können. Während Daniel das begehrte Steinplattenturnier in der Vorwoche gewann unterzog sich Ronny in den letzten Wochen einem fernöstlichen Mentaltraining. Dabei lief er über Nägel oder setzte sich stundenlangem Kindergeschrei aus. Scheinbar erfolgversprechend, denn das Finale wurde zu einer einseitigen Angelegenheit: Mit einem jederzeit ungefährdeten 3:0 Sieg sicherte sich Ronny den 2. Vereinsmeistertitel und beantragte beim Verband künftig mit 2 Sternen auf der Brust zu spielen. Man muss es ehrlich anerkennen - ein absolut verdienter Vereinsmeister 2012!!! Sehr beweglich und ungewohnt konzentriert und offensivstark - so wird Ronny auch wieder der schmerzlich vermisste Leistungsträger in der 1. werden. Daniel dagegen wirkte im Finale etwas müde, und er musste dem Medienrummel um seine Person nach Gewinn des Steinplattenturniers Tribut zollen. Dennoch eine starke Turnierleistung! Unter Anführung von Feierbiest Peter spielten dann noch einige Unentwegte die Meisterschaft nach der Meisterschaft aus und erst als das letzte Bier getrunken und die letzte Bratwurst verzehrt war ging das Licht in der Halle aus. In einem waren sich aber alle Loschwitzer(bis auf einen) einig: Am 17.10. wird man mit allen fairen und auch unfairen Mitteln verhindern das Ronny nach der Skatmeisterschaft und der Vereinsmeisterschaft das Triple im Kegeln perfekt macht....

Hier sind die Ergebnisse der Abteilungsmeisterschaft 2012:

1. Buckan
2. Wadewitz
3. Petters
4. Seifert A.
5. Heimstädt
6. Ritschel
7. Labourie
8. Schäfer A.
9. Haupt
10. Schneider
11. Wenk
12. Eismann M.
13. Nagel
14. Olbrich
15. Zonzalla
16. Hoffmann











Loschwitz beendet Amateursaison im Trainingscamp „schöne Aussicht“.
Zum Abschluss der Amateursaison traf sich das „Who is Who“ der Loschwitzer Tischtennisszene zum mittlerweile traditionellen Beach TT-Turnier in der Kleingartensparte „schöne Aussicht“. Eine „schöne Aussicht“ suchte man allerdings beim Anblick der dickbäuchigen Athleten vergebens. Bei perfekten Rahmenbedingungen gab es den ersten Paukenschlag gleich zu Beginn: Steinplattenaltmeister und Titelverteidiger Patrick H. fegte den Newcomer Jurij W. mit 3:0 vom Centre-Court. In Runde 2 stand dann das Duell gegen den Gastgeber auf dem Plan. Doch was war das? Der selbsternannte „Bestrafer“ Peter P. machte seinem Namen ausnahmsweise mal alle Ehre und ließ dem Favoriten mit 3:0 keine Chance. Doch eine pikante Verletzung an hier nicht genannter Stelle stoppte seinen Triumphzug durchs Turnier. Ein Blick auf die anderen Spiele verriet: Hier schlug jeder jeden – mit Ausnahme von Gerhard. Der spielte zwar schön - aber auch schön erfolglos. Anders dagegen Möchtegernasiate Daniel W., der sich mit gewitzter Penholdertechnik durchs Turnier gaukelte. An dem immer stärker werdenden Jurij W. kam er aber nicht vorbei. Trotzdem sicherte er sich mit seiner Mischung aus 90% Glück, 1% Talent und 9% Pech des Gegners das Finalticket. Dort wartete nicht ganz unüberraschend der Titelverteidiger. Und es sollte ein denkwürdiges Spiel werden. Zunächst sah es nach einer klaren Angelegenheit aus. Der Kugelblitz ging schnell mit 2:0 in Führung. Doch ein Patrick H. nahm selbst an der Steinplatte eine Auszeit und brachte sich so wieder zurück ins Spiel. Es ging in den 5. Satz. Und auch da erwischte Daniel W. einen Traumstart und führte mit 5:1. Die mittlerweile stark angetrunkenen Fans fragten sich: „Was nun, Kralle“? Die Auszeit war verbraucht, der Schnürsenkeltrick konnte aufgrund fehlendem Schuhwerks nicht angewandt werden. Doch der Steinplattenchampion war um keine Peinlichkeit verlegen und eine Handtuchpause mit Grashalmen brachte ihn wieder zurück in die Erfolgsspur. Das Publikum johlte und nun wurde Punkt für Punkt ermurmelt und sicherte Patrick H. beim Stand von 10:8 sogar 2 Matchbälle. Doch diesmal behielt Daniel W. die Nerven und heimste sich mit 14:12 den hochdotierten Pokalsieg ein. Die anschließende Aftershowparty wurde in bester Manier von Peter P. dirigiert. Der neue Titelträger fühlte sich wie ein Olympiasieger und will nach eigener Aussage in der kommenden Woche auch die Krone der Loschwitzer Vereinsmeisterschaft erobern. Wir dürfen gespannt sein….
Anmerkung der Redaktion: Es handelt sich tatsächlich um die Kleingartenanlage "Obere Südhöhe"








Wie jedes Jahr fand am 25.05.12 bei Peter die traditionelle Saisonabschlussfete im Garten statt. Das Wetter meinte es diesmal gut mit uns, so dass auch teilweise im "Entspannungsbecken" gefeiert werden konnte. Vielleicht gibt es nächstes Jahr wieder eine Aufstiegsfete? Egal, Spaß wird es auf jeden Fall wieder geben. Hier ein paar Eindrücke:















Hier gibt es nun auch das versprochene Siegerbild vom diesjährigen Skatturnier. 1. Ronny, 2. Jan, 3. Siggi





Ausflug nach Holzhau vom 04.05. bis 06.05.12
Nun ist er auch schon wieder Vergangenheit, unser Abteilungsausflug 2012 ins Erzgebirge. Auch diesmal war alles wunderbar gelungen und die Beteiligung wird mehr und vielfältiger. Das ganze Mitgliederspektrum einschließlich unserer jüngsten Nachwuchsspieler Toni und Pauline war dabei. Höhepunkte waren die Besichtigung der Brauerei in Rechenberg, die Kremserfahrt leider bei Regen und das obligatorische Samstags Bowling. Ronny war hier nicht zu schlagen. Die Abende in der Fischerbaude bekommen ebenfalls wieder das Prädikat "unvergesslich". Herzlichen Dank an die fleißigen Organisatoren für die erlebnisreichen Stunden! Nächstes Jahr auf ein Neues in ... lassen wir uns überraschen!






...und wieder ein tolles Ereignis beim SV Loschwitz:





Eindrücke vom Letzten Heimspiel der Ersten gegen TTV 2. Wir bedanken uns bei allen Zuschauern!









Hier wieder die ausführlichen und nicht ganz ernst gemeinten Berichte unserer Ersten und Folgende:

Loschwitz beendet Saison
Die Loschwitzer beendeten am vergangenen Wochenende die Profisaison. Los ging es am Freitag mit den letzten Auftritten der 2. und der 4. Mannschaft, welche unter strengen Sicherheitsvorkehrungen ausgerichtet wurden. Grund: Mehrere Fans der Kategorie B(ier) hatten sich angesagt. Unter Ihnen auch Rädelsführer Peter P., dessen 2wöchiges Hallenverbot nach seiner letzten Flitzeraktion abgelaufen war. Unter szenekundigen Beamten gilt er als psychisch gewalttäig und sorgte leider wieder für Negativschlagzeilen in dem er die Gäste mit Schmähgesängen über deren Mütter empfing und bei Netz-und Kantenbällen frenetisch jubelte. Der 2. Mannschaft reichte dann zum Sieg eine durchschnittliche Leistung während die 4. wieder erbarmungslos zuschlug und mehrere Champagnerflaschen nach dem gelungenen Aufstieg köpfte. Am Samstag nahm dann die 1. Mannschaft Abschied von der Bezirksliga. Der Gegner TTV Dresden 2. sollte nochmal das geballte Tischtenniskönnen zu spüren bekommen. Einen Galaauftritt erwischten Peter und Patrick im Doppel und fertigten die Gegner ohne Chance auf Satzgewinn ab. Vor diesem Doppel kann die Bezirksklasse schon mal anfangen zu zittern! Im 2. Doppel dann die langersehnte Premiere von J. Wenk, dessen Einsatz in der 1. von den Fans schon seit Monaten gefordert wurde. Und das sah richtig gut aus! Knappe Niederlage mit 1:3 . Gerüchten zufolge wonach man nur einen Bediensteten für Peters Gartenparty braucht, wollte die Mannschaft nicht kommentieren. Im 3. Doppel dann endlich mal wieder ein Sieg und eine seltene 2:1 Führung für die Guten. In der 1. Einzelrunde dann ein sensationeller Sieg von Hagen und spielerische Überlegenheit bei Mathieu zur 4:3 Führung. Die zahlreichen Fans in der Halle freuten sich nach den hektischen Spielen nun auf das untere Paarkreuz mit Hossas und Bananentopspins. Nachdem beide Spiele gewonnen wurden schwappten mehrere Laola-Wellen durch die Halle. 6:3- und diesmal sollte das auch reichen. Nachdem es kurzzeitig nochmal spannend wurde, machte der neugegründete Fanclub „volle Windel“ nochmal ordentlich Lärm und Dank eines wiedererstarkten Ronny eines soliden Peter und dem Matchwinner Andreas „weiße Feder“ Seifert konnte der Sieg eingetütet werden. Nach Spielende gaben die Sieger noch fleißig Autogramme und besonders die Spieler der 2. Mannschaft strahlten über beide Ohren über die ergatterten Autogrammkarten. Die Mannschaft bedankt sich für die hervorragende Unterstützung und für den Einsatz von Daniel und Jurij, deren Feuertaufe aber erst noch bevorsteht: Die Abschlussfeier am 25.05. . Damit verabschiedet man sich nun in die Amateursaison, wo man an Steinplatten, beim Großfeldtischtennis, bei Vereinsausflügen, Abteilungsmeisterschaften und Mannschaftsabschlussfeiern oder einfach nur beim gemütlichen Trinken glänzen will...



Loschwitz 2 lässt die Fanmassen jubeln
Am letzten Spieltag der Saison empfingen die Mannen um Kapitän Haupt den Tabellenvorletzten Zschachwitz3. Obwohl es für beide Mannschaften nur noch um die goldene Ananas ging, wollte die Loschwitzer Nachwuchs-Sechs dem Team des "Staffelleiters der Herzen" Udo S. den Abschied aus der 1. Stadtklasse ein wenig vermiesen. Gestartet wurde nach Maß, da esGerhard und Daniel gelang,mit einem klaren 3:0-Erfolg, die erste Führung des Tages zu erringen. Nachdem sie sich in der Hinrunde erst aneinander gewöhnen mussten, konnten beide in der Rückrunde eine Bilanz von 8:1 erzielen. Weiter so! Doppel zwei versuchte aus einer stabilen Abwehr taktisch platzierte Nadelstiche zu setzen. Allerdings mussten sich die beiden dem Top-Doppel der Liga in vier Sätzen geschlagen geben. "Jay" und "Jay" schaukelten ihr Doppel mal wieder im fünften Satz nach Hause, wodurch man eine 2:1-Führung verbuchen konnte. Im Anschluss erzielte Daniel trotz schwachem Spiel einen sicheren 3:0-Erfolg, während Gerhard Altmeister Kühn in vier Sätzen niederkämpfte. Trotz gesundheitlicher Angeschlagenheit konnte "Panther" Schäfer durch einen 3:1-Sieg die Führung auf 5:1 erhöhen, bevor Jurij "Großfeldguru" Wenk kein Mittel gegen seinen offensiv agierenden Gegner finden konnte. Im unteren Paarkreuz gewann Ronald auch sein fünftes Spiel in souveräner Art und Weise. Leider musste sich Kapitän Haupt seinem unorthodox spielenden Gegner geschlagen geben. Trotzdem konnte man mit dem Zwischenstand von 6:3 absolut zufrieden sein. Das Spiel der Spitzenspieler hatte diesen Titel eigentlich nicht verdient, denn beide Kontrahenten gurkten sich durch fünf Sätze, bis Daniel irgendwie den Sieg einstreichen konnte. Gerhard gewann den ersten Satz und lag im zweiten deutlich vorn, bevor sein Schläger mit der Tischkannte kollidierte und er neben einem Quadratmeter Belag, auch die Konzentration und das Spiel verlor. Jan S. schlug auch im zweiten Spiel wieder zu und sorgte mit einem weiteren 3:1 für Verzweiflung auf der Gästebank. Somit hatte Jurij den ersten Matchball des Tages, den er auch sicher verwerten konnte. Er erspielte sich in der Rückrunde eine Bilanz von 12:6. Das kann sich definitiv sehen lassen! Ronald konnte im zweiten Spiel einen 0:2-Rückstand aufholen, musste sich dann aber mit 9:11 im fünften Satz geschlagen geben. Den Schlusspunkt setzte Jan H. mit einem knappen, aber verdienten, 3:2-Erfolg. Somit stand das Endergebnis mit 10:5 fest und die Loschwitzer konnten sich von den zahlreichen und euphorisierten Fans feiern lassen. Leider beginnt jetzt die Sommerpause und man wird sich in nächster Zeit damit begnügen müssen im Training einigen Spielern der ersten Mannschaft zu zeigen, wo der Hammer hängt!Speziell der Chefredakteur des Loschwitzkuriers kann sich schon einmal warm anziehen, da auch die sommerlichen Highlights wie das Großfeld- oder das Steinplattenturnier warten. Bei Loschwitz ist also immer etwas los!



Ronald feiert furioses Comeback
Am 16.03.2012 empfing unsere zweite Mannschaftdie Truppe von der Elbe. Schon im Vorfeld gab es gute Neuigkeiten, da Ronald sein erstes Spiel in der Rückrunde absolvierte, nachdem er schon im Training das eine oder andere Teammitglied gebügelt hatte. So startete man voller Elan und Tatendrang in die Doppel. Gerhard und Daniel konnten ihrer starken Rückrundenbilanz einen weiteren Punkt hinzufügen, Jan S. und Ronald mussten sich nach tollem Kampf in fünf Sätzen geschlagen geben und Doppel 3 sicherte mit einem 3:1-Erfolg den zweiten Punkt des Tages. In der ersten Einzelrunde konnte Daniel gegen seinen wacker kämpfenden Gegner klar mit 3:0 gewinnen, bevor Gerhard sich seinem Kontrahenten und dessen Material geschlagen geben musste. In der Mitte brachte "Panther" Schäfer seinen Gegner zur Verzweiflung, während Jurij in einer offenen und spannenden Partie mit starker Leistung die Oberhand behalten konnte. Nun blickte man gespannt auf Ronalds erstes Spiel und was soll man sagen? Als wäre er nie weg gewesen, watschte er seinen Gegner mit 3:0 ab. Die angereisten Zuschauer waren begeistert. Da konnte man es auch verschmerzen, dass ein etwas müde wirkender Jan nicht gewinnen konnte. In der zweiten Einzelrunde musste Daniel gegen den Spitzenspieler von Elbe ran. Musste er sich im Hinspiel noch geschlagen geben, ließ er seinem Gegner diesmal überhaupt keine Chance. Gerhard musste zeitgleich leider eine weitere Niederlage einstecken, wodurch Elbe auf 4:7 verkürzen konnte. In der Mitte lief Jan einem 0:2 hinterher, konnte das Spiel aber mit großem Einsatz noch in einen Sieg umwandeln. Jurij hatte somit die Chance den Heimsieg klar zu machen und diese Gelegenheit ließ er sich nicht nehmen. Ronald konnte auch sein zweites Spiel gewinnen, während Kapitän Haupt erneut Ergebniskosmetik für den Gegner zuließ. So feierte man am Ende einen verdienten 10:5 Erfolg.



Loschwitz 2 überwindet Auswärtstrauma
Am 26.03.12 trat die unsere zweite Mannschaft bei Dresden-Mitte 8 an. Dabei wollte man die teilweise katastrophale Auswärtsbilanz der Rückrunde ein wenig aufbessern. Der Start verlief vielversprechend, da Gerhard und Daniel sich für die 0:3-Klatsche im Hinspiel erfolgreich revanchieren und einen klaren Dreisatzsieg einfahren konnten. Jan und Ronald hatten ihre Gegner eigentlich gut im Griff. Allerdings mussten sie sich nach zwei verschenkten Sätzen ärgerlicherweise mit 1:3 geschlagen geben. Für klare Verhältnisse sorgten Jurij und Jan, die einen absolut ungefährdeten 3:0-Erfolg erzielten. In der ersten Einzelrunde sah Gerhard zwei Sätze lang gar kein Land, bevor er ein starkes Comeback und mit ein bisschen Glück ein 3:2 feiern konnte. Daniel und sein Gegner boten eine spannende Vorstellung, wobei der Loschwitzer am Ende mit 3:2 triumphierte. In der Mitte lief Jan zweimal einem Satzrückstand hinterher. Allerdings schaffte er es durch unermüdlichen Einsatz seinen Gegner zur Verzweiflung zu treiben und wurde ebenfalls mit einem 3:2 belohnt. Jurij war in den ersten beiden Sätzen völlig ratlos, spielte dann aber sehr stark und taktisch klug, wodurch der vierte Fünfsatzsieg in Folge eingetütet wurde. Im unteren Paarkreuz ließen Ronald und Jan gar nichts anbrennen und sorgten für zwei weitere Punkte auf dem Loschwitzer Konto. Somit hatte Daniel die Chance den ersten Auswärtssieg der Rückrunde klar zu machen. Allerdings musste er sich in einer ausgeglichenen und spannenden Partie mit 2:3 geschlagen geben. Zeitgleich scheiterte Gerhard an den gegnerischen Aufschlägen und kassierte eine 1:3-Niederlage. Danach begann das längste undspannendste Spiel des Abends zwischen Jan und dem Mannschaftskapitän des Gegners. Beide schenkten sich nichts und trotz einer 2:0-Führung konnte Jan erst in der Verlängerung des fünften Satzes die Entscheidung herbeiführen. In der Zwischenzeit konnten Jurij (3:2), Ronald (3:0) und Jan (3:0) am anderen Tisch die Führung weiter ausbauen. Am Ende konnte man sich daher über einen 12:3 Auswärtssieg freuen und Daniel konnte es verkraften, dass er als Depp des Tages das einzige Fünfsatzspiel verlor.



Talenteschmiede verliert beim Tabellendritten
Am letzten Freitag (02.03.12) musste unsere zweite Mannschaft bei Uniklinikum 2 antreten. Da man sich im Hinspiel nur mit 7:9 geschlagen geben musste, rechnete man mit einem knappen Spiel. Der Start verlief vielversprechend, weil Doppel 1 und 3 ihre Spiele siegreich bestreiten konnten. Da Doppel 2 gegen das gegnerische Spitzendoppel chancenlos blieb, ging man mit einer 2:1-Führung in die Einzel. Dort lief es zunächst gut, denn Daniel 2:1 führte und der Gegner hatte seine Auszeit schon verbraucht. Leider brach der Loschwitzer spielerisch ein und musste sich letztendlich im fünften Satz geschlagen geben. Gerhard erging es nicht viel besser, da ertrotz guter Leistung gegen einen noch besseren Gegner eine 1:3-Niederlage kassierte. In der Mitte konnte Jurij leider nur in einem Satz zeigen, warum er regelmäßig einigen Spielern der ersten Mannschaft im Training den Angstschweiß auf die Stirn treibt und verlor ebenfalls mit 1:3. Danach wurde es mal wieder spannend, da Jan "der Panther" Schäfer seinem Gegner eine 2:0-Führung und mehrere Matchbälle gönnte, bevor er eiskalt zurückschlug und die Fast-Niederlage in einen Sieg umwandelte. Dabei nahm er weder Rücksicht auf gegnerisches Halleninventar noch auf die nervliche Beschaffenheit seiner Teamkameraden. Mannschaftskapitän Haupt musste sich in einem knappen Spiel leider 2:3 geschlagen geben, während Ersatzmann Georg seinem Gegner in mindestens 3 von 4 Sätzen ebenbürtig war und unglücklich mit 1:3 verlor. Somit stand ein 3:6-Zwischenstand zu Buche. Was dann folgte war Gerhard, der trotz knapper Sätze 1:3 unterlag und Daniel, der im ersten Satz mit viel Pech, im zweiten knapp und im dritten völlig von der Rolle mit 0:3 vom Tisch geschickt wurde. Für die Highlights des Spiels war wiedermal die Mitte zuständig. "Panther" Schäfer schonte erneut weder sich noch die gegnerischen Banden und brachte seinen Gegner des Öfteren zum Verzweifeln. Am Ende triumphierte aber der Uniklinikoreaner (nicht zu verwechseln mit dem Trachenberganesen) mit 3:2 und sicherte somit den siegbringenden 9. Punkt für sein Team. Besser machte es Jurij, der in einem spannenden Spiel mit Matchbällen auf beiden Seiten im entscheidenden Moment mit 3:2 die Oberhand behielt. Im unteren Paarkreuz konnte leider keine Ergebniskosmetik betrieben werden und so verließ man die Halle mit hängenden Köpfen und einer deutlichen 4:11-Niederlage.



Loschwitz - Uniklinik 6:9
Loschwitzer Flaggschiff kentert
Im ewig jungen Duell mit den Mannen aus dem Haus der medizinischen Psychiatrie gingen die Uniklinikoreaner (nicht zu verwechseln mit den Trachenberganesen) als Sieger hervor. In der Halle waren mehr französische Schlachtenbummler anwesend als bei einem Heimspiel von Paris St. Germain. Den Fanclub "Blau Weiße Trunkenbolde" um die Nachwuchsspieler Wenk, Ritschel und Wadewitz suchte man allerdings vergeblich. Die offizielle Stellungnahme vom Fanclubvorsitzenden Jurij W. lautete: "Nach der hohen Niederlage in Hellerau wollten wir mit dem Boykott des Uniklinikspiels ein Zeichen setzen." Natürlich kennt der Loschwitzkurier auch die inoffizielle Erklärung. Genannte Spieler schliefen am Samstagnachmittag noch den Alkoholrausch vom Vortag aus. Dort wurden in einem vorentscheidenden Spiel die Rotationisten besiegt. Beim Stand von 8:5 machte Peter "the Lump" Petters den Flitzer und in der Halle stand für einige Sekunden der Atem still. Augenzeuge Daniel W.: Es ist wie bei einem Verkehrsunfall - man kann einfach nicht wegschauen. Die in der Halle Anwesenden werden ein paar Tage brauchen um diese traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten." Als der Flitzer wieder eingefangen und angekleidet war putschte er die Massen weiter auf und schenkte nach erfolgreichem Spielende ein Bier nach dem anderen aus. Einen Tag später waren auch bei Peter P. die Ausschweifungen des Vorabendes deutlich sichtbar und er musste zum wiederholten Male von seinem exzellenten Doppelpartner durchgeschleift werden. Leider der einzige Doppelerfolg, Doppel 2 deutlich und Doppel 3 gingen knapp verloren. In der ersten Einzelrunde konnten Peter und die beiden ergrauten TT-Stars des unteren Paarkreuzes punkten. In den Spielen von Hagen und Mathieu waren aber durchaus Siege drin. Zur Halbzeit stand also ein 4:5 auf der modernen Videoleinwand in der Loschwitzer Knobiknackerarena. Zu Beginn der 2. Halbzeit standen beide Spiele im oberen Paarkreuz auf Messers Schneide, gewonnen wurde aber nur das von Hagen. Endlich! Was hat der Junge für bittere Niederlagen einstecken müssen die letzten Wochen. Trotzdem (ungewohnt) diszipliniert weitergespielt und den Punktgewinn erzwungen. Peter dann mit einer nicht eingeplanten Niederlage und ein (an diesem Tag) überforderter Ronny ließen die Hoffnungen auf einen Punktgewinn wieder schwinden. Doch dann wurde es nochmal laut in der Halle. "Allez les bleus", "Vive la France" oder "Vive la Baguette" waren nur einige der Anfeuerungsrufe für den wieder einmal stark spielenden Mathieu, dem Zinedine Zidane des Tischtennis. Ohrenbetäubender Lärm durch die tricoloreschwenkenden Fans peitschten die Loschwitzer zum 6:7. Im unteren Paarkreuz dann leider Ernüchterung und die Erkenntnis das Überkreuzvergleiche nichts wert sind. Beide Spiele gingen verloren und besiegelten so den Auswärtssieg von Uniklinik. Hier war wiedermal mehr drin…



Plötzliche Amnesie bei Loschwitz 2
Letzte Woche fand das Spiel der zweiten Mannschaft gegen den Tabellenzweiten aus Hellerau statt. Da sich allerdings keiner der interviewten Spieler mehr erinnerte, ob er an diesem Spieltag in Hellerau anwesend war, konnte leider kein Spielbericht verfasst werden. Das Spiel ging aber nach Insiderinformationen knapp verloren.



Loschwitzer Talenteschmiede bezwingt Rotations Erfahrung
Am 10.02.2012 empfing Loschwitz 2 die zweite Mannschaft von Rotation Dresden. Der Gegner brachte zumindest zu fünf Sechsteln geballte Spiel- und Lebenserfahrung an den Tisch und wollte sich den blutjungen Loschwitzern nicht kampflos geschlagen geben. Gerhard und Daniel setzten allerdings zunächst ein deutlichesZeichen, indem sie ihre Gegner mit einer 0:3-Niederlage zurück auf die Bank schickten. Leider konnten Doppel 2 und 3 trotz guter Leistung nicht an diesen Erfolg anknüpfen und unterlagen jeweils in vier Sätzen. Im ersten Einzel kämpfte sich Daniel mit allen Mitteln in den fünften Satz, bevor ihm Spitzentrainer Buckan den spielentscheidenden Hinweis gab und somit zu 49% zum 2. Loschwitzer Punkt beitrug. Gerhard bot seinem Gegner gut Paroli, wurde allerdings nicht durch einen Satzgewinn belohnt. Dann kam das mittlere Paarkreuz und was soll man sagen? Jan S., der mehr Kilometer lief, als mancher Profifußballer, zog seinem Gegner ebenso den Zahn wie Jurij, der mit bestem Garagenspiel und am Ende großer Nervenstärke einen Fünfsatzsieg erringen konnte. Mannschaftsleiter Haupt musste gegen seinen Angstgegner antreten und nachdem er sich im Vorfeld sämtliche Fingernägel abgekaut hatte, lieferte er in 3.5 von 4 Sätzen eine absolut sehenswerte Leistung, wodurch Punkt fünf eingetütet werden konnte. Edelersatzspieler Manfred spielte wie immer solide, was dieses Mal leider nicht von Erfolg gekrönt wurde. Somit war bei einem Zwischenstand von 5:4 noch Alles offen. Im Duell der Spitzenspieler musste sich Daniel in einer immer spannender werdenden Partie geschlagen geben. Zum Glück hat man ja noch den wiedererstarkten Gerhard, der sein zweites Einzel mit souveräner Leistung 3:1 eintüten konnte. Dann war wieder die Mitte bzw. das Prunkstück des Tages an der Reihe. Jan "der Panther" Schäfer (wahlweise auch "die Gazelle" oder "die Springmaus")trieb seinen Gegner zur Verzweiflung und sicherte sich unter dem Jubel der begeisterten Fanmassen seinen zweiten Einzelerfolg. Jurij machte es seinem unbequemen Gegner mit taktisch klugem und konzentriertem Spiel sehr schwer und wurde durch ein 3:1 belohnt. Somit hatte Kapitän Jan den ersten Matchball, den er mit einem glasklaren und ungefährdeten 3:0 verwandeln konnte. Manfred kämpfte wacker, konnte aber leider die Niederlage nicht verhindern. So hieß es am Ende 9:6 für Loschwitz, was von den Fanmassen um Peter "the lump" Petters mit frenetischem Jubel quittiert wurde.



Hellerau - Loschwitz 12:3
Indiskutable Doppelleistung endet im Debakel
In der Hellerauer Halle war für das Loschwitzflaggschiff und die Talenteschmiede nichts zu holen. Zu Beginn des Spiels war bei den Hellerauern aufgrund der veränderten Loschwitzer Einzel -und Doppelaufstellung der Angstschweiß noch deutlich zu sehen und zu riechen. Doch nach 0:3 Doppeln und 0:9 Sätzen lösten sich die Nebelschwaden schnell auf. Hier hat man sich wahrscheinlich aufgrund der recht guten Doppelresultate der letzten Zeit zu sehr auf seinen Lorbeeren und den Lobeshymnen der internationalen Presse ausgeruht. Das war gar nix!!! Im oberen Paarkreuz zeigte dann des Gegners Nummer 1 das er zu den spielstärksten der Liga gehört. Und auch die Nummer 2 war nicht zu knacken-beide Spiele gingen knapp in der Verlängerung des 5. Satzes verloren. In der Mitte dann tolle Spiele ohne großes Taktikgeplänkel . Die französische Loschwitzhoffnung ließ seinem Gegner 2 ½ Sätze nicht den Hauch einer Chance - doch auch hier konnte der Punkt nicht eingetütet werden. Irgendwie schaffte es der Gegner jeweils in der Verlängerung in den 5. Satz und gewann diesen dann auch noch mit Kanten - und Netzball mit 13:11. Die Dramatik verbreitete sich wie ein Lauffeuer an die vielen Fans am Live-Ticker in der französischen Heimat. Dort brachen in den Vororten wüste Unruhen aus, die bis zur Stunde anhalten. Ministerpräsident Sarkozy verhängte den Ausnahmezustand und erteilte dem Hellerauer Heinig lebenslanges Einreiseverbot nach Frankreich. Auch wenn sich der Loschwitzkurier mit Gegnerlob sonst zurückhält, muss man aber doch neidlos anerkennen wie stark Heinig dieses Spiel drehte. Serbenbomber Buckanovski dann mit dem 1. Punkt und einer starken taktischen Leistung. El Krallo mit Murmeleinlagen zum 15:13 Erfolg im 5. Satz sicherte dann den 2. Punktgewinn. Danach kam nicht mehr viel. Unten war gegen Hobbycoach und Tetakomusterschüler Nitsche nichts zu holen. Mathieu nahm dann in der 2. Runde dem Hellerauer Kapitän noch das Spiel weg - was den Endtstand von 12:3 besiegelte. Die Niederlage fiel sicherlich 2 Punkte zu hoch aus - aber ein Punktgewinn war in diesem Abend nicht drin. In der Vereinskneipe traf man dann noch auf den Anschlusskader und Talenteschuppen der 2. Mannschaft, die mit 15:0 aus der Hellerauer Halle gefegt wurden. Kommentar an dieser Stelle überflüssig . Derweil droht den Spielern Wenk und Wadewitz aber noch von ganz anderer Seite Riesenärger. Sie werden mit Plagiatsvorwürfen des allseits beliebten Loschwitzkuriers konfrontiert. Schließlich gefährdet man mit schlecht recherchierten Beiträgen und billigen Außenreportern aus Fernost das Renommee des Blattes…




Zweite Mannschaft triumphiert im heimischen Hexenkessel
Am letzten Freitag (27.01.12) trafen mit Loschwitz 2 und Löbtau 3 zwei Mannschaften aufeinander, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Auf Loschwitzer Seite gab es junge, talentierte und athletisch gebaute Spieler mit hervorragender Technik zu bewundern, während Löbtau vorwiegend alte Männer mit ekligen Belägen zu bieten hatte. Trotzdem sollte es kein einfaches Spiel werden. Doppel 1 konnte mit teilweise ansehnlichem Spiel (Video) und mentaler Stärke nach einigen abgewehrten Satzbällen mit einem 19:17 im Vierten den ersten Sieg einfahren. Leider konnten Jan S. und Manfred nicht verhindern, dass das gegnerische Spitzendoppel postwendend zum 1:1 ausglich. Das dritte Doppel wurde erst im fünften Satz entschieden, wobei Loschwitz das glücklichere Ende auf seiner Seite hatte. So startete man mit einer 2:1-Führung in die 1. Einzelrunde. Dort konnte Daniel in einem engen Spiel 2:1 in Führung gehen, bevor sein Gegner, von den Loschwitzer Ultras irritiert, ehrfurchtsvoll den vierten Satz und somit das Spiel abschenkte. Gerhard ließ der gegnerischen Nr. 1 keine Chance und fuhr einen starken 3:0-Erfolg ein. In der Mitte musste sich ein sicher schupfender Jan S. einem noch sichereren Gegner geschlagen geben, während Jurij auf einem Bein „hüpfend“ einen 3:2-Arbeitssieg verbuchen konnte. El capitán Haupt konnte in seinem Spiel leider keinen Sieg erringen, da der starke löbtauer Ersatzmann von Satz zu Satz stärker wurde. Edelersatzspieler Manfred lag schon deutlich mit 0:2 zurück, als er nochmal alle Energien sammelte und seinem verdutzten Gegner die Bälle nur so um die Ohren schoss. Großes Lob für diese Leistung, die mit einer 6:3 Halbzeitführung belohnt wurde. Während das Duell der Spitzenspieler ganz klar an Daniel ging, lief Gerhard im zweiten Spiel trotz guter Leistung einem 0:2-Rückstand hinterher. Was danach folgte, kann kaum in Worte gefasst werden. Den Zuschauern bot sich ein taktisch kluger, brilliant aufschlagender und offensiv nahezu virtuoser Gerhard, der das Ruder sicher und deutlich herumreißen und damit auf 8:3 erhöhen konnte. Sollte aus der glücklosen Hinrunden-Straßenkatze jetzt doch der erhoffte Tischtennislöwe werden? Es wird sich in den nächsten Spielen zeigen. Bei diesem Zwischenstand hatte Jan S. den ersten Matchball, den er auch in gewohnt souveräner Art und Weise verwandeln konnte. Jurij fand erst zu spät das passende Mittel gegen seinen Gegner und musste sich geschlagen geben. Jan H. fuhr einen ungefährdeten Dreisatzsieg ein, während ein wacker kämpfender Manfred letztendlich nichts gegen seinen Gegner ausrichten konnte. Der Endstand lautete somit 10:5 und war trotz 4 (von 4) siegreichen Fünfsatzspielen auch aufgrund einer geschlossenen Mannschaftsleistung absolut verdient. Hervorzuheben sind die zahlreichen, euphorischen Zuschauer sowie die noch zahlreicheren Taktik- und Coachingexperten, die das Loschwitzer Team zu Höchstleistungen antreiben konnten.



Loschwitz 2 erkämpft Punkt bei Weißig
Neues Jahr, neues Glück und viele Punkte gegen den Abstieg. So lautete die Devise der 2. Mannschaft, als man sich voller Vorfreude zum ersten Spiel der Rückrunde aufmachte. Leider schaffte man es mal wieder nicht in Bestbesetzung anzutreten, da neben Ronald (gute Genesung) kurzfristig auch noch Kapitän Haupt (gute Genesung) krankheitsbedingt ausfiel. Allerdings konnte man mit Andreas Schäfer und Thomas gute Ersatzleute mobilisieren. Der Start verlief holprig, da Schäfer/Schäfer gegen das Weißiger Spitzendoppel mit 1:3 unterlagen. Gerhard und Daniel drehten ein 0:2 und sorgten trotz 3:7-Rückstand im Fünften für den 1:1-Ausgleich. Jurij und Thomas lieferten eine starke Doppelpremiere und brachten Loschwitz mit 2:1 in Front. Im ersten Einzel versuchte Gerhard alles, konnte aber die 1:3-Niederlage nicht verhindern. Daniel dominierte das Geschehen in seiner Partie, gab aber aus mentaler Schwäche oder Blödheit 2 Sätze ab. Nach dem 1:2-Satzrückstand riss er sich aber zusammen und ließ in den folgenden Sätzen nur noch insgesamt 6 gegnerische Punkte zu. Jan hatte seinem Gegner zwei Sätze lang nicht viel entgegenzusetzen, bevor er den Turbo zündete und das Spiel umbiegen konnte. Anzumerken wäre noch, dass er wiedermal versuchte die gegnerischen Banden zu zerstören, indem er sich mehrfach dagegen warf. Das nennt man mal vorbildlichen Einsatz. Jurij fand leider kein Mittel gegen seinen Gegner und verlor relativ deutlich. Im unteren Paarkreuz gab es ebenfalls eine Punkteteilung, da Andreas in knappen Sätzen unglücklich 1:3 verlor und Thomas mit starkem Spiel ein 3:0 einfahren konnte. Im Duell der Spitzenspieler hatte Weißig die Nase vorn, da Daniel in den entscheidenden Momenten mehr Fehler machte, als sein sicherer Gegner. Zeitgleich kämpfte sich Gerhard in den fünften Satz und lag dort schon mit 8:0 vorn, bevor er die Nerven seiner Mitspieler sehr arg strapazierte. Schließlich konnte er seinen 7. Matchball zum 17:15 nutzen, wodurch er sich den Beifahrerplatz in Daniels Auto sichern konnte. Jan führte in seiner zweiten Partie mit 2:0, bevor sein Gegner sein Hirn einschaltete und das Spiel leider noch drehen konnte. Jurij mit einer ganz starken Leistung und einem knappen, aber verdienten 3:2-Erfolg. Er bewegte sich teilweise wie ein junges Reh, was an der neuen Frisur liegen könnte. Im unteren Paarkreuz gab es leider zwei unglückliche Niederlagen. Vor allem Andreas hätte sich definitiv einen Punkt verdient gehabt, da er sich von einem 0:2 und gefühlt 74 vergebenen, eigenen Satzbällen nicht beirren ließ und in der Verlängerung des fünften Satzes verlor. So stand es 7:8. Entscheidungsdoppel. Daniel wurde immer blasser und schlug beim Warmspielen ein Luftloch nach dem anderen. Dann ging die Partie los und was soll man sagen? Der letzte verbliebene Zuschauer rieb sich verwundert die Augen, denn er sah einen Daniel, der mit Topspins um sich warf und einen Gerhard, der starke Schupf- und Konterbälle am Fließband servierte. Da soll mal noch einer sagen, dass Chemiker und Physiker nicht zusammenpassen. So gab es am Ende ein 8:8, über das man bei 32:36 Sätzen mehr als Glücklich sein konnte.

Oben werden Bilder des Jahres 2012 gezeigt, interessant wie jedes Jahr.